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    BERGRHEINFELD

    Große Investitionen für die Feuerwehr

    Einen Schwerpunkt der Sitzung des Gemeinderats bildete der Feuerwehrbedarfsplans für Bergrheinfeld und Garstadt. Die Verfasser des Plans hatten das Feuerwehrwesen in der Gemeinde nach der Richtlinie der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg analysiert. „Die Ausstattung der örtlichen Feuerwehren ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinde“, so Bürgermeister Ulrich Werner. Zur Erfüllung dieser Aufgabe habe Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die örtlichen Feuerwehren aufzustellen, auszurüsten und zu unterhalten.

    Ziel eines Feuerwehr-Bedarfsplans sei es, so Kreisbrandmeister Ralf Weippert, der Gemeinde Hinweise geben, wie die gemeindlichen Feuerwehren technisch und personell ausgestattet werden müssten und ob die Hilfsfristen in allen Gemeindeteilen eingehalten werden könnten. Hierzu würden der Gemeinde planerische Grundlagen zur Verfügung gestellt, um das Gefahrenpotenzial vor Ort und die vorhandenen gemeindlichen Gefahrenabwehrkräfte zu erfassen. Heute werde er die Verbesserungsmöglichkeiten zusammenfassen.

    Zu den benötigten Gerätschaften erklärte Weippert, sei für das Jahr 2019 die Beschaffung eines Rettungsbootes notwendig, für das bei der Feuerwehr Garstadt ein Stellplatz vorhanden sei. Im Jahr darauf sei die benötigte Atemschutzausrüstung für Garstadt zu beschaffen.

    Ebenfalls im Jahr 2020 müsse das Löschfahrzeug 8/6 der Bergrheinfelder Wehr durch ein Hilfeleistungslöschfahrzeug ersetzt werden. Im Jahr darauf sei für das Mehrzweckfahrzeug eine Ersatzbeschaffung notwendig. Seien bis dahin die neuen Stellplätze vorhanden, stünde der Kauf eines Mannschaftstransportwagens und eines Verkehrsabsicherungs-Anhängers an.

    Dazu komme eine Erstausrüstung für Gefahrstoffeinsätze. Zur notwendigen Drehleiter empfahl Weippert den Abschluss einer Zweckvereinbarung.

    Personell seien beide Feuerwehren sehr gut ausgestattet. Für die Unterbringung der Fahrzeuge werde in Bergrheinfeld ein Feuerwehrhaus mit fünf Fahrzeugstellplätzen, drei Anhängerstellplätzen und einer Waschhalle benötigt. In Garstadt seien die Umkleidesituation und die Parkmöglichkeiten für Feuerwehrangehörige zu verbessern. Dieser Bedarfsplan sei bei Risikoänderungen in der Gemeinde oder spätestens nach fünf Jahren zu aktualisieren.

    Der Gemeinderat nahm den Feuerwehrbedarfsplan als Zielvorgabe zustimmend zur Kenntnis (einstimmig). Bürgermeister Ulrich Werner ergänzte, dass im September ein Termin mit einem Planungsbüro für Feuerwehrhäuser vereinbart sei.

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