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    SCHWANFELD

    Großer Pumpversuch dauert 144 Stunden

    Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung erinnerte Bürgermeister Richard Köth an die spannende Reise in die Mongolei. Einige Fotos hatte er zu einer Bilderschau zusammengefasst, seine Reise-Begleiter aus dem Gemeinderat ergänzten die lebendige Erzählung Köths mit eigenen Anmerkungen. Insgesamt gehörten acht Personen der Reisegruppe an (wir berichteten).

    Der große, letzte Pumptest – er soll 144 Stunden dauern – steht in den nächsten Tagen an. Dann wissen die Schwanfelder ganz genau, wie viel Wasser sie aus dem gemeindlichen Brunnen am Ortseingang fördern können. Der Bürgermeister präsentierte dem Gemeinderat Zeichnungen von dem Projekt. Aus 32 Metern wird das Wasser in einer Kombination aus Filter- und Rohrsystem nach oben gefördert und in das Schwanfelder Netz eingespeist.

    Nicht durch Anlagen der Telekom, sondern durch bestehende Leer-Rohre der Überlandzentrale werden Heiligenthal und Neu-Heiligenthal mit schnellem Internet-Zugang versorgt. Diese Änderung gab Richard Köth bekannt. Diese Änderung habe, so Köth, keinen Einfluss auf die Kosten. Aber die Fertigstellung werde sich bis Mitte 2019 verschieben.

    An der Mauer neben der Treppe zu Rathaus, Kirche und VG sollen drei Fahnenmasten errichtet werden. Dies beschloss der Gemeinderat nach einer Diskussionsrunde und dem Ortstermin neben dem neu gebauten Aufzug. Drei verschiedene Vorschläge für die Beschriftung „Verwaltungsgemeinde Schwanfeld“ standen zur Debatte. Am Ende wird die Schrift an der gleichen Hausseite angebracht werden, wo der Schriftzug (jetzt halb verdeckt durch den Aufzug) bisher prangte. Eine klare Mehrheit sprach sich für diese Variante aus. Für die beiden anderen Alternativen – zwischen den Fenstern an einer anderen Gebäudeseite und direkt am Aufzug – konnten sich nur wenige begeistern.

    Der SV Schwanfeld erhält aus der Sportbetriebsförderung rund 2800 Euro, gab Bürgermeister Köth weiter bekannt. Die detaillierte Höhe des gemeindlichen Zuschusses ließ Köth noch offen, er lag in den vergangenen Jahren bei 3000 Euro.

    Die Gemeinde Schwanfeld bleibt in der Gruppenversicherung des bayerischen Gemeindetages und erweitert ihre kommunale Rechtsschutzversicherung. Als neues Element kommt eine Straf-Verkehrs-Rechtsschutzversicherung hinzu. Da der Gemeindetag eine Tarifsenkung gegenüber dem Vertragspartner durchsetzen konnte, bleibt in der Summe der Beitrag Schwanfelds in etwa gleich trotz der Ausweitung des Vertragsumfangs.

    Bei den Wahlen zum Bezirks- und Landtag am 14. Oktober wird es in der Gemeinde ein „richtiges“ Wahllokal und ein Briefwahllokal geben. Im Gemeinderat wurde über die unterschiedlichen Aufgaben und Dienstzeiten diskutiert. Geschäftsleiter Thomas Degenhardt zeigte sich optimistisch, dass die Pläne für die Wahlhelfer gefüllt werden. Die Wählerverzeichnisse werden noch in dieser Woche erwartet.

    In den jüngsten nicht-öffentlichen Sitzungen hatte der Gemeinderat unter anderem das Förderprogramm für junge Familien (Wohnbauförderung) und die Sanierung der Kläranlage beschlossen.

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