• aktualisiert:

    Sennfeld

    Grüner Plan mit grünen Dächern

    Dachbegrünungen wird die Gemeinde Sennfeld künftig finanziell fördern. Als Zeichen an die Bevölkerung, dass ihr der Schutz der Umwelt und des Klimas am Herzen liegt, wie Bürgermeister Oliver Schulze in der Gemeinderatssitzung sagte.

    Die CSU-Fraktion hatte beantragt zu prüfen, ob die Gemeinde öffentliche Fördergelder für Dachbegrünungen erhält. Was nicht der Fall sei, so Schulze, ebensowenig wie die Gemeinde Dittelbrunn, auf deren Vorbild sich der CSU-Antrag bezogen hatte. Aber man wolle dennoch im Rahmen des grünen Planes der Gemeinde einen Anreiz für Investitionen setzen, die dem Klimawandel entgegenwirken.

    Zwar gebe es angesichts der fränkischen Dächer in Sennfeld kaum Flachdächer, die sich zur Begrünung eignen, meinte Helmut Heimrich. Aber er begrüße grundsätzlich alles, was den Regen zurückhalte.

    Die Richtlinien der einstimmig beschlossenen Förderung, die 2020 beginnt, beinhalten ein nachgewiesenes Mindestrückhaltevolumen von 20 Liter pro Kubikmeter. Der Zuschuss beläuft sich auf fünf Euro pro Quadratmeter begrünter Dachfläche. Maximal 200 Euro werden pro Dach ausgezahlt. Im Haushaltsjahr 2020 stellt die Gemeinde 2000 Euro dafür ein.

    Künftig können die Sennfelder Bürger noch mehr Verwaltungsleistungen online beziehen. Die Gemeinde nimmt das Angebot der Firma Komuna wahr, die Möglichkeiten des Rathaus Service-Portals zu erweitern, informierte Bürgermeister Schulze. Künftig können die Einwohner auch Personenstandsurkunden wie Geburts-, Ehe- oder Sterbeurkunden online beantragen und bezahlen.

    Zum einen fördere der Freistaat Bayern die Beschaffung dieser Online-Dienste mit 80 Prozent, so Schulze. Von den Kosten von 5236 Euro müsse die Gemeinde nur 1047 Euro tragen. Zum anderen ist die Gemeinde bis 2022 sowieso gesetzlich verpflichtet, alle Verwaltungsleistungen digital über Verwaltungsportale zu ermöglichen.

    Den neuen, zeitgemäßen Internet-Auftritt der Gemeinde, der seit 27. September online ist, stellten Schulze und Geschäftsleiter Thomas Wagenhäuser kurz vor. Schulze dankte dem gemeindlichen IT-Betreuer Niklas Reuß. Natürlich seien Anregungen und weitere Ideen gefragt, etwa zur Darstellung des "Immateriellen Kulturerbes", wie es Helmut Büschel vorschlug. "Wir wachsen noch", so der Bürgermeister. Bei den Veranstaltungen hätten die Vereine eine Bringschuld, meinte er auf Nachfrage von Verena Wachter-Spiegel zu teils fehlenden Informationen auf der Homepage.

    Als Vorsitzender der Jungbauern Sennfeld dankte Gemeinderat Sebastian Tietze dem Bauhof, den Helfern und den Gemüsespendern für die Mithilfe beim Erntedankfest.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!