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    SÖMMERSDORF

    Grünes Licht für attraktiveren Passionsgarten

    Umgestaltet und aufgewertet werden soll der Passionsgarten in Sömmersdorf im Rahmen der Dorferneuerung. Die Wege und Inf... Foto: Silvia Eidel

    Euerbach/Sömmersdorf Vor zehn Jahren wurde in Sömmersdorf ein sogenannter Passionsgarten angelegt, der auf Infotafeln über die Geschichte der Passionsspiele Auskunft gibt. Das ebene Gelände mitten im Dorf soll nun über die Dorferneuerung umgestaltet und aufgewertet werden, damit ein Aufenthalt dort attraktiver wird.

    Der Gemeinderat gab in seiner jüngsten Sitzung unter der Leitung des zweiten Bürgermeisters Ewald Schirmer einstimmig grünes Licht für die 330 000 Euro teure Umgestaltung von Garten, Passionstreppe und Weth. Etwa 50 Prozent der Bausumme schießt das Amt für Ländliche Entwicklung zu, erläuterte dritter Bürgermeister Manfred Peter aus Sömmersdorf. Das Projekt ist integriert in die Gesamtmaßnahme der Dorferneuerung, für die vom Amt ein Budget von einer Million Euro zur Verfügung gestellt wird.

    Damit der Passionsgarten künftig einen Raum bilden kann, soll das Gelände mehr eingegrünt und am hinteren Rand auch modelliert werden. Die ursprüngliche Planung wurde aus Kostengründen abgespeckt, die alten Wege und die Infotafeln bleiben, erklärte Peter.

    Löschweiher wird verfüllt

    Eine Wasserspielfläche wird geschaffen und der geradlinige Stoßgraben renaturiert. Der Löschweiher, die Weth, an der B 303 wird verfüllt und die Obstwiese dorthin ausgeweitet.

    „Es tut mir persönlich weh“, meinte Peter, aber er stehe dazu, weil der Teich nicht mehr für Löschzwecke benötigt werde und ein Sicherheitsproblem darstelle. Gerade bei diesem Punkt habe es eine starke Auseinandersetzung gegeben, ergänzte Verena Gerstner. „Wir haben uns das nicht leicht gemacht“, meinte die Sömmersdorferin, die eine Vertreterin im Dorferneuerungsvorstand ist. Aber zwei Wasserspielflächen könne es nicht geben.

    Treppe erneuern

    Erneuert wird auch die Passionstreppe vom Passionsgarten hinauf zur Zinnstraße. Sie wird in gewendelter Form statt wie bisher mit 90 Grad-Ecken ausgeführt werden. Die Stufen werden auf 2,50 Meter verbreitert, beidseitige Handläufe sowie Sockelmäuerchen zum Sitzen an der Seite dazu Grüninseln enthält die Planung. Die bisherige Kinderwagenspur entfällt, zumal bei einem Höhenunterschied von sechs Metern auf dem schmalen Grundstück die Steigung zu groß ist.

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