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    POPPENHAUSEN

    Gudrun Sittler trifft am besten

    Bürgermeister, Königin und Kaiserin mit „Gefolge” (v. l.): Noah Meiterth mit dem Vogel, Bürgermeister Ludwig Nätscher, J... Foto: Hans-Peter Hepp

    Die Bürgerliche Schützengesellschaft Poppenhausen hat nun weibliche „Regenten“. Gudrun Sittler gewann das Vogelschießen und ist neue Schützenkönigin, Doris Nicola für die nächsten drei Jahre Schützenkaiserin.

    Fast 400 Schuss auf den Holzvogel waren notwendig, damit Poppenhausen endlich eine neue Schützenkönigin küren konnte. Der störrische Vogel wehrte sich lange gegen die Attacken. Am Ende schoss dann Gudrun Sittler den Korpus ab. Ihre Konkurrentinnen – es waren am Ende drei Damen, die sich als kommende Schützenkönigin bewarben – hatten im entscheidenden Moment Pech. Gudrun Sittler folgt auf den jetzt 81-jährigen Hans Finzel, der im letzten Jahr siegte und dem das Jahr als König der Schützen viel Spaß gemacht hatte. Der neue Jugendkönig heißt Lukas Meiterth, er entschied den Wettbewerb im Blasrohrschießen für sich und beerbt Sina Veth, die in den letzten beiden Jahren den treffsicheren Nachwuchs aus Poppenhausen repräsentierte.

    Der „Schützenkaiser“ wurde zum 100-jährigen Bestehen des Vereins im Jahr 1983 eingeführt. Alle drei Jahre (früher alle fünf Jahre) treffen sich die Schützenkönige und suchen untereinander den Besten oder die Beste. 15 ehemalige Vogelkönige bewiesen bereits am Freitag auf der Schießanlage der Bürgerlichen Schützengesellschaft ihre Treffsicherheit. Nach vier Stunden stand fest, dass die Kaiserkette in der Familie bleibt; neue Schützenkaiserin ist Doris Nicola, der Vorgänger war ihr Ehemann Dieter. Bis zur Proklamation am Sonntag blieb diese Entscheidung ein Geheimnis unter den Schützenschwestern und -brüdern.

    Mit dem Kaiserschießen am Freitag wurde das Poppenhäuser Schützenfest eingeläutet, Am Sonntag Mittag –- bei hochsommerlichen Temperaturen – hatte die Schützengesellschaft den amtierenden König Hans Finzel am Rathaus abgeholt, ein Umzug mit zahlreichen Gästen aus befreundeten Vereinen marschierte durch den Ort. Bei dem Umzug und auf dem Festplatz hinter dem Gasthof „Goldener Stern“ sorgten der Musikverein Kützberg für die musikalische Umrahmung.

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