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    GRAFENRHEINFELD

    Gute finanzielle Lage

    Kämmerin Andrea Ulrich legte dem Gemeinderat einen Zwischenbericht zur Abwicklung des Haushaltsplanes vor. Die Einnahmen im Verwaltungshaushalt belaufen sich zum Stichtag 15. Juli auf 10 423 466 Euro, zum Haushaltsansatz von 12 539 950 Euro fehlen also nur noch gute zwei Millionen Euro. Auf der Ausgabenseite stehen der Verwaltung gegenüber dem Haushaltansatz noch 7 671 975 Euro zur Verfügung. Vor allem die Entwicklung der Gewerbesteuer fand Ulrich „erfreulich“. Geplant waren Einnahmen von 2 300 000 Euro, bis jetzt aber seinen bereits 7 300 327 Euro eingegangen und rund fünf Millionen stünden noch aus. Ulrich warnt aber auch. Gerade die Gewerbesteuer unterliege starken Schwankungen und jeder Zwischenstand sei nur eine Momentaufnahme.

    Von den geplanten Einnahmen in der Vermögenssteuer in Höhe von 3 652 000 Euro sind bisher 1 939 813 Euro eingegangen. Die Ausgaben liegen bei 2 348 509 Euro. Die meisten Projekte und Investitionen des Vermögenshaushaltes liefen, so Ulrich. Mit Verzögerungen ist vor allem im Bereich der Alten Amtsvogtei zu rechnen, da es sich hier um eine Zuschussmaßnahme handle und die Erteilung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns abgewartet werden müsse.

    Die Abwicklung des Haushaltes verlaufe planmäßig. Allerdings hätten einige Zwischenfälle wie beispielsweise der Schimmelbefall in der Kita Fröschloch Ressourcen in der Verwaltung gebunden, so dass beispielsweise die Wohnungsbauförderung Altortsanierung erst im kommenden Jahr abgewickelt werden könne.

    Obwohl die Haushaltslage der Gemeinde gut sei, riet Ulrich zu Sparmaßnahmen in allen Einrichtungen der Gemeinde. Auch über eine Verbesserung der Einnahmen im Verwaltungshaushalt müsse man nachdenken um mittelfristig handlungsfähig zu bleiben. Die freiwilligen Leistungen sollten aus Sicht der Verwaltung auch immer wieder neu auf den Prüfstand gestellt werden.

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