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    Schwanfeld

    Hanglage erschwert Planungen am Neubaugebiet

    Die Hanglage des Baugebietes Röthen Nord 2 erschwert den Planern die Arbeit. Gleich drei verschiedene Varianten brachte Richard Köth mit in die Sitzung. Dabei unterschieden sich die Entwürfe in der Straßenführung und in den möglichen Grundstücksgrößen.

    In der Diskussion war schnell ein Favorit gefunden. Der Errichtung einer zusätzlichen Stichstraße in der schwierigen Topographie erteilten die Räte aber ebenso eine Absage wie dem Plan, das neue Baugebiet auch mit einer Einbahnstraße zu erschließen.

    Viele Details blieben unbeantwortet; Richard Köth und die Mitglieder des Ausschusses entschieden sich deshalb für einen Ortstermin. Sie wollen dort mit dem Planer die Wege abschreiten und auch eine Entscheidung treffen, um die Planungen voranzutreiben.

    Einig waren sich die Räte in ihrer vorerst letzten Sitzung in dieser Wahlperiode, dass die Grundstücke im Schnitt zwischen 500 und 700 Quadratmeter messen sollen. So könnten – einem der Vorschläge folgend -  25 einzelne Flächen entstehen. Die anderen Varianten mit Grundstücken, die teilweise größer als 1000 Quadratmeter wären, ermöglichen nur 22 neue Bauplätze.

    Sachliche Diskussion

    In der der sachlichen Diskussion wurden auch die Themen Abwasser und Kinderspielplatz für das Neubaugebiet angesprochen. Insgesamt misst das Röthen Nord 2 knapp 20 000 Quadratmeter. In der Diskussion warb Bürgermeister Köth für möglichst offene Bebauungspläne, also für wenige Vorschriften für die neuen Bauherrn.

    Nach kurzen Diskussionen, aber ohne zusätzliche Beschränkungen, passierten drei Bauanträge das Gremium. Der Ferienausschuss votierte einstimmig für den Anbau eines Balkons in de Bismarckstraße, für die Errichtung einer Stützmauer und für den Anbau eines Wintergartens in der Kembachstraße. Die Gemeinderäte folgten den Empfehlungen der Verwaltung.

    Bürgermeister Richard Köth informierte über Beschlüsse aus den nichtöffentlichen Sitzungen und berichtete von Kostenschätzungen für die Sanierung der Gemeindeschule. Zwischen 40 000 und 60 000 Euro könnte die Instandsetzung kosten. Dazu addieren sich die Kosten für die Dachreparatur. Zimmer der Gemeindeschule könnten als Ausweichräume für Kindergarten und Schule genutzt werden.

    Mit Verträgen will die Gemeinde die Bearbeitung der Felder mit Nitrat eindämmen. So sollen die Werte für das Trinkwasser aus dem gemeindlichen Brunnen eingehalten werden.

    Vom notwendigen Abstand

    Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgermeister Köth im Bürgerzentrum neben den Mitgliedern des Ferienausschusses auch einige Bürger begrüßt. Die Tische und Stühle waren mit dem notwendigen Abstand über den großen Raum verteilt, Köth sprach ohne Mikrofon-Unterstützung von der kleinen Bühne aus. Er erinnerte daran, dass man sich diese ganz besondere Art des Zusammentreffens noch vor wenigen Wochen nicht hätte vorstellen können, dass die Pandemie auch das Arbeiten im Gemeinderat und im Rathaus beeinflusse. Er wünschte allen Anwesenden beste Gesundheit und ein gutes Ende der Corona-Krise.

    Der Bürgermeister bedankte sich bei allen, die ihm in den vergangenen Jahren im Gemeinderat und in der Gemeinde zur Seite standen. Seine Amtszeit endet am 1. Mai. Richard Köth war zwischen 2002 und 2008 zweiter Bürgermeister der Gemeinde, in den letzten zwölf Jahren stand er als ehrenamtlicher Bürgermeister an der politischen Spitze Schwanfelds.

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