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    Oberschwarzach

    Haushalt mit fast sieben Millionen Euro

    Der Marktgemeinderat von Oberschwarzach hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Haushaltsplan für das laufende Jahr 2019 abgesegnet. Das Gesamtvolumen des Haushalts beträgt 6,95 Millionen Euro, was eine deutliche Erhöhung um 720 000 Euro im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Vermögenshaushalt, in dem die Investitionen abgebildet werden, hat ein Volumen von 4,42 Millionen Euro. Die Finanzplanung bis zum Jahr 2022 wurde - bei einer Gegenstimme - ebenfalls beschlossen.

    VG-Kämmerer René Borchardt stellte dem Gemeinderat das aktuelle Zahlenwerk vor. Der Markt Oberschwarzach könne die anstehenden Projekte in diesem Jahr wieder aus eigenen Mitteln finanzieren. Die Finanzierung erfolge durch die Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt, durch öffentliche Fördergelder und Zuweisungen sowie durch die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage. Der Markt ist schuldenfrei in das neue Jahr gestartet und verfügte Stand 31. Dezember 2018 über eine Rücklage von 1,02 Millionen Euro. Aus dieser Rücklage werden in diesem Jahr 895 000 Euro entnommen. Auch zum Jahresende 2019 werde die Gemeinde schuldenfrei bleiben, sagte Borchardt.   

    Mehrere Großprojekte

    In diesem Jahr wird sich in der Marktgemeinde einiges tun. Mehrere Großprojekte sind in der Umsetzung, wofür staatliche Fördergelder in erheblicher Höhe fließen. Herausragend sind die Investitionen in das Schulhaus in Oberschwarzach mit 400 000 Euro (Zuschuss 240 000 Euro), in die Schulturnhalle mit 600 000 Euro (Zuschuss 500 000 Euro), die Errichtung des Generationenplatzes in Oberschwarzach mit 280 000 Euro (Zuschuss 198 000 Euro), der Umbau der Alten Schule in Oberschwarzach mit 500 000 Euro (468 000 Euro) und natürlich der Beginn der millionenschweren Sanierungsmaßnahmen am Schloss in Oberschwarzach mit einer Teilsumme von 400 000 Euro (Zuschuss 304 000 Euro).

    Auch in die Gemeindeteile fließt Geld. Die Feuerwehr Breitbach soll ein Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik samt neuer Tragkraftspritze bekommen. Dies wird 145 000 Euro kosten (Zuschuss 46 700 Euro). Die Marktgemeinde beteiligt sich an den Sanierungskosten der Kapelle in Handthal mit 175 000 Euro. Für die Gestaltung des Franziskuswegs in Handthal werden 60 000 Euro bereitgestellt, die Gemeinde erhält dafür Zuwendungen in Höhe von 43 000 Euro. Für die Abwasseranlage in Düttingsfeld werden in diesem Jahr noch einmal 150 000 Euro fällig, während zugleich auch die Kanalausbaubeiträge bei den Bürgern erhoben werden, die rund 200 000 Euro bringen werden. 

    Unverändert bleiben die Kanalbenutzungsgebühren, die neben der Grundgebühr von 110 Euro beim Verbrauch derzeit 2,30 Euro pro Kubikmeter betragen. Nicht verändert werden auch die gemeindlichen Wassergebühren, die momentan bei 1,10 Euro für eintausend Liter (Grundgebühr 84 Euro) liegen.

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