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    DINGOLSHAUSEN

    Hitze und Köhler heizten Gästen ein

    Bei hochsommerlichen Temperaturen feierten die Dingolshäuser am Wochenende ihr 36. Köhlerweinfest.

    Weinprinzessin Larissa Eichner und Bürgermeister und Festleiter Lothar Zachmann freuten sich über zahlreiche Gäste aus nah und fern sowie stimmungsvolle und friedliche Weinfesttage. Schon zur feierlichen Eröffnung an der Dorflinde fanden sich neben zahlreichen Ehrengästen, Weinprinzessinnen und Symbolfiguren auch viele Gäste ein, die sich dem Festzug zum Weinfestgelände am Sportheim anschlossen.

    Zuvor begrüßten der Bürgermeister und die Weinprinzessin die Anwesenden, unter denen politische Mandatsträger aus der Umgebung, die örtlichen Gemeinderäte und Vereinsvorsitzenden, die ehemaligen Weinprinzessinnen mit Ehrenköhler Willi Götz und Altbürgermeister und Weinfestmitbegründer Erwin Loos weilten.

    Feierliche Eröffnungszeremonie

    Die Köhlerkapelle unter der Leitung von Stefan Müller und die Rundtanzgruppe Gerolzhofen und Umgebung unter der Leitung von Erich Müller sorgten für eine feierliche und stimmungsvolle Eröffnungszeremonie.

    Angeführt von Weinprinzessin Larissa in einem passend geschmückten Ford Mustang Cabriolet setzte sich der Festzug in Bewegung und eröffnete mit dem Einzug ins Festzelt das dortige Festgeschehen. Bürgermeister Lothar Zachmann, Weinprinzessin Larissa II und die stellvertretenden Landrätin Christine Bender richteten auch hier ihre Grußworte an alle Gäste.

    Zachmann freute sich vor allem darüber, dass es das Dingolshäuser Köhlerweinfest schafft, Jung und Alt zusammen zu bringen und das Interesse der Jugend am Fest spürbar sei. Denn man brauche nach 36 Jahren Weinfest auch eine nachfolgende Generation, welche das Brauchtum und die Tradition fortführe. Dabei betonte er nicht ohne Stolz, dass Dingolshausen die Gemeinde mit dem jüngsten Durchschnittsalter im Landkreis Schweinfurt sei.

    Die lange Weinbautradition

    Die stellvertretende Landrätin bezeichnete das Dingolshäuser Weinfest als besonderen Höhepunkt und wies auf die lange Tradition des Weinbaus in der Gemeinde hin, was sich auch im Wappen widerspiegelt.

    Nach der charmanten Begrüßung mit traditionellem Trinkspruch durch Weinprinzessin Larissa, stellten sich die zahlreich erschienenen Prinzessinnen und Symbolfiguren aus der Umgebung vor und begrüßten die Gäste.

    Für diese spielte zunächst die Köhlerkapelle noch eine Weile zünftig auf, bevor diese von den „Blauen Zipfeln“ abgelöst wurden, die für eine ausgelassene Partynacht im Festzelt sorgten. In gleicher Manier ging es am Samstag weiter, an dem mit der „Bayern Mafia“ eine neue Gruppe spielte. Auch an diesem Abend wurde ausgelassen auf den Bänken getanzt und gefeiert.

    Schöppeln in lauer Sommernacht

    Im schön geschmückten Außenbereich konnte man dagegen bis in die Nacht die lauen Sommerabende genießen und gemütlich bei einem guten Glas Köhlerwein zusammensitzen.

    Aber nicht nur für wegen des köstlichen Weins lohnt sich der Besuch in Dingolshausen, denn die neun beteiligten Vereine stellen mit zahlreichen freiwilligen Helfern ein reichhaltiges kulinarisches Angebot auf die Beine, das keine Wünsche offen lässt.

    Ein volles Festprogramm gab es auch am Sonntag, das mit dem Mittagessen im Festzelt begann und neben einem gemütlichen Kaffeenachmittag mit dem Köhlerlauf auch wieder einen sportlichen Höhepunkt beinhaltete. Traditionell spielten an diesem Tag die heimischen „Köhler-Musikanten“ auf und sorgten für eine gelungene Mischung aus Blas- und Stimmungsmusik.

    Das Festfinale am Montag

    Zum Festausklang geht es am Montag ab 14 Uhr mit dem Seniorennachmittag mit „Sammy“ aus Wipfeld los, bevor ab 19 Uhr die „Stammheimer“ das Kommando übernehmen.

    So stand und steht das Dingolshäuser Köhlerweinfest einmal mehr für Zusammenhalt und Gemeinschaft, denn vom Zeltauf- und -abbau, über die Besetzung des zahlreichen Standpersonal bis hin zum Streckenposten beim Köhlerlauf sind unzählige Helfereinsätze erforderlich. Natürlich steht das Traditionsweinfest auch für die Gastfreundschaft Dingolshausens, denn ohne die zahlreich erschienenen Besucher könnte das Fest ebenso nicht zum Erfolg werden.

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