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    Geldersheim

    In Geldersheim sind jetzt auch Baumbestattungen möglich

    Geldersheim hat nun seinen Flächennutzungs- und Landschaftsplan auf einen neuen Stand gebracht. Bürgermeister Oliver Brust und der Gemeinderat hatten einstimmig für die Bauleitplanung votiert. Zuvor befasste sich das Gemeindeparlament mit den Einlassungen öffentlicher Stellen auf die 3. Änderung des Planes .

    Landschaftsarchitekt Klaus Neisser verlas die acht Schreiben der Behörden und Ämter, fasste die Abwägungen in knappen Sätzen zusammen und präsentierte zusammen mit dem Bürgermeister die Beschlussvorlagen. Drei Einlassungen erforderten keinen eigenen Beschluss des Gemeinderates, bei den anderen sagte Geldersheim zu, die Anmerkungen zu beachten und in den Planungen zu berücksichtigen. In einigen Punkten so Neisser, habe man schon bei den vorherigen Stellungnahmen der befragten Ämter Änderungen vorgenommen. Auch habe Geldersheim bei der Bemessung von Baugebieten das statistisch richtige Maß für die Zukunft, rechnete der Fachmann den Räten vor. In einem nächsten Schritt wird Geldersheim Planungen für den ehemaligen Flugplatz vornehmen, kündigte Oliver Brust nach der Entscheidung für den Plan an.

    Baumbestattungen auf dem Friedhof möglich

    In Geldersheim sind nun auch Baumbestattungen möglich. Bürgermeister Brust erklärte die Rahmenbedingungen für die Urnenbeisetzung unter den Bäumen. So kann man auf dem Gottesacker dort "Plätze reservieren" und die Urnen müssen aus verrottbaren Materialien gefertigt sein. Mit dem Jahreswechsel tritt die geänderte Friedhofs- und Bestattungssatzung der Gemeinde in Kraft. Zum gleichen Zeitpunkt greift auch die neu erlassene Gebührenordnung für den Friedhof. Die Kosten für die Gräber und die jährliche Gebühren wurden so angepasst, wie es der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung verabschiedet hatte, "Altverträge" bleiben von den Änderungen ausgeschlossen. Sowohl die neue Satzung, als auch die neue Gebührenordnung bewilligte das Gemeindeparlament ohne Gegenstimme.

    Sein "Einvernehmen" erteilte der Gemeinderat - bei einer Gegenstimme - dem Bau einer Maschinenhalle im Außenbereich des Ortes. Die Halle steht bereits, die Nachbarn haben ihr Einverständnis gegeben.

    "Achtung Kinder!" Dieses Schild wünscht sich Annemarie Schuler am Schützengarten. Dort hat der Kindergarten zur Zeit sein Lager aufgeschlagen. Oliver Brust versprach, dies bei einem in Kürze stattfindenden Ortstermin mit der Polizei zu besprechen.

    Bessere Entwässerung für die Unterführung

    Die Unterführung beim Holzwerk "Stark" muss besser entwässert werden. Dort können Kinder gefahrlos unter der stark befahrenen Straße zur Schule gelangen. Das bestehende, kleine Entwässerungsrohr könne einen trockenen Fußweg nicht gewährleisten, meinte der Bürgermeister, und müsse wohl gegen ein größeres Exemplar ausgetauscht werden.

    Keine Angaben konnte die Verwaltung über die Nutzung der Ladestation für Elektrofahrzeuge machen. Es wurden schon "tankende" Autos dort gesehen, doch über den genauen Verbrauch könne nur der Betreiber berichten.

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