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    Lülsfeld

    In Lülsfeld gibt es bald drei neue Sirenen und ein Lilienfeld

    Drei neue Sirenen sollen für Lülsfeld und Schallfeld beschafft werden. Im Bild die vorhandene Anlage auf dem Lülsfelder Rathaus.
    Drei neue Sirenen sollen für Lülsfeld und Schallfeld beschafft werden. Im Bild die vorhandene Anlage auf dem Lülsfelder Rathaus. Foto: Matthias Wiener

    Kämmerer Rene Borchardt erläuterte dem Lülsfelder Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung den Vorbericht zum Haushalt 2020. Er wusste zu berichten, dass zum 30. Juni 2018 insgesamt 814 Einwohner in den beiden Ortsteilen lebten. Die Hebesätze der Gemeinde Lülsfeld stellten sich zum 31. Dezember 2017 wie folgt dar: Grundsteuer A: 350 % (389 %); Grundsteuer B: 310 % (357,6); Gewerbesteuer: 350 % (315,2 %). Die Hundesteuer liegt bei 25 Euro je Hund.

    Die Jahresrechnung 2019 sei noch nicht fertiggestellt, so der Kämmerer. Aus den vorliegenden Unterlagen sei aber ersichtlich, dass der Haushalt 2019 im Großen und Ganzen der Planung entsprach. Überplanmäßige Ausgaben entstanden im Verwaltungshaushalt insbesondere für den Büchereibedarf, den Unterhalt der Bauhoffahrzeuge, der Wirtschaftswege und der Wasserversorgungsanlagen. Es waren diverse überplanmäßige Ausgaben im Vermögenshaushalt entstanden, insbesondere für die Erschließung des Neubaugebietes in Lülsfeld. Die Gemeinde Lülsfeld hatte zum Stichtag 31.12.2019 Schulden in Höhe von 171 596,26 Euro, eine Reduzierung zum Vorjahr mit 194 257,78 Euro.

    Für den Haushaltsplan 2020 sehe die Planung rund 3,03 Millionen Euro vor, die sich aufteilten auf 1,45 Millionen für den Verwaltungshaushalt und 1,58 Millionen für den Vermögenshaushalt. Größter Posten im Verwaltungshaushalt sie auf der Einnahmenseite die Einkommensteuer mit 453 200 Euro und bei den Ausgaben die Zuführung an den Vermögenshaushalt in Höhe von 325 000 Euro. Dieser Betrag sei gleichzeitig der zweitgrößte Posten im Vermögenshaushalt bei den Zuführungen neben Entnahmen aus der Allgemeinen Rücklage mit 465 000 Euro.

    Für was die Gemeinde 2020 Geld investieren will

    Als größte Investitionen seien die Glasfaseranbindung des Rathauses in Lülsfeld (50 000 Euro), die Erweiterung des Feuerwehrhaus in Schallfeld (40 000 Euro) die Erneuerung des Platzes um das Kriegerdenkmal in Lülsfeld (80 000), Grunderwerb in Schallfeld (330 000 Euro), die Sanierung der Gehsteige in der Lülsfelder Kirchstraße (200 000 Euro) und in Schallfeld (30 000 Euro), die Errichtung des Dorfplatzes in Schallfeld (100 000 Euro) und schließlich die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED (67 100 Euro).

    Borchardt schloss seinen Bericht mit der geplanten Pro-Kopf-Verschuldung von 182,55 Euro zum 31.12.2020 ab. Ein guter Wert im Vergleich zum Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden von derzeit 525,00 Euro.

    Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss der Gemeinderat, für den Kauf eines neuen Schlauchanhängers einen Betrag von 7000 Euro in den Haushalt einzustellen. In diesem Zusammenhang erklärte sich der Lülsfelder Feuerwehrverein bereit, die Einbauarbeiten in Eigenleistung zu tätigen.

    Lilienfeld zum Tag der offenen Gartentüren

    Zum geplanten Tag der offenen Lülsfelder Gartentüren in diesem Jahr beschlossen die Räte im Seeweg im Bereich des Häckselplatzes ein Lilienfeld anpflanzen zu lassen. Die Lilie stand Pate beim Namen und ziert deshalb auch das Wappen der Gemeinde. Erste Gespräche gab es bereits mit dem Erlanger Lilienexperten Stefan Strasser. Für die Einteilung und Gestaltung der Fläche konnte Lülsfelds Landschaftsgärtner Klaus Scheder gewonnen werden.

    Neue Sirenen für rund 30 000 Euro sollen in Lülsfeld am Eichfelder Seelein und in Schallfeld am Wasserbunker und in der Frankenwinheimer Straße aufgestellt werden. Dafür soll die Sirene am ehemaligen Lehrerwohnhaus abgebaut werden.  Eine Probebeschallung soll im Februar stattfinden.

    Abschließend gab Bürgermeister Wolfgang Anger noch die Ergebnisse des Holzverkaufs bekannt. Das Wertholz konnte für 6558,29 Euro, das Brennholz für 2056,00 Euro verkauft werden.

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