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    SÖMMERSDORF

    Innenminister Herrmann zu Gast bei den Passionsspielen

    Ein letztes Mal Lampenfieber und etwas Wehmut im Herzen: Am Sonntag luden die Sömmersdorfer zur letzten Vorstellung der Passionsspiele im Jahr 2018. Neben Schirmherr Ulrich Boom besuchte auch Bundestagsabgeordnete Anja Weißgerber (CSU) die Aufführung. Als besonderer Ehrengast verfolgte Innenminister Joachim Herrmann mit Ehefrau Gerswid das Schauspiel. Von Euerbachs Bürgermeister Arthur Arnold in Empfang genommen, trug er sich in das Goldene Buch der Gemeinde ein.

    Auch Robert König, Vorsitzender der Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf, freute sich, den Bayerischen Innenminister auf der Bühne begrüßen zu dürfen. Herrmann bedankte sich für die Einladung und für das außergewöhnliche Engagement der Menschen in diesem Dorf.„Mir ist es wichtig, mit einer Tradition wie den Passionsspielen christliche Traditionen fortzuführen“, so Herrmann. Ihm liege vor allem am Herzen, die Entwicklung im ländlichen Raum zu unterstützen, da die Zukunft Bayerns und Frankens nicht nur aus den großen Städten bestehe; auch die kleinen Dörfer seien enorm wichtig.

    Während die Zuschauer gebannt ein letztes Mal das Leben und Leiden Jesu auf der Bühne verfolgen, blicken einige von ihnen wehmütig zu den Kollegen hinab. Es sind die Darsteller, die bereits einen Tag zuvor ihre letzte Vorstellung gespielt haben. Norbert Mergenthal ist einer von ihnen. Abwechselnd spielte er mit Egbert Pfeuffer die Rolle des Hohepriesters Kajaphas. Auch nach 40 Jahren auf der Bühne stellt er fest: „Eine gewisse Anspannung ist immer da.“ Die Prominenz in den Zuschauerrängen verunsicherte den Schauspieler bisher nicht: „Man versucht das Publikum auszublenden.“

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