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    Wipfeld

    Interessante Vorträge und Besinnliches

    Stellvertreternder Gesamtleiter des Antonia-Werr-Zentrums Alfred Hußlein und Barbara Göpfert. Foto: Bastian Reusch

    Am Ehrenamtstag lud Kreisbäuerin Barbara Göpfert die Landfrauengruppe des Kreisverbandes Schweinfurt zur Obstbäuerinnen-Arbeitstagung mit anschließender Adventsfeier ein. Den Rahmen für die Veranstaltung bot das Antonia-Werr-Zentrum, das im Kloster Sankt Ludwig in Wipfeld untergebracht ist. Das Tagesprogramm bot interessante Vorträge über den richtigen Umgang mit unserer Haut, oder die Vorstellung des Antonia-Werr-Zentrums durch den stellvertretenden Gesamtleiter, Alfred Hußlein.

    Göpfert übergab das Wort an Referenten Frank Friedrich von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Dieser ging auf Gefahren für die Haut ein, die vor allem in der stetigen Arbeit in der Landwirtschaft und in Zusammenhang mit der nicht zu unterschätzenden Sonneneinstrahlung lauern. Zunächst ging er dabei auf den Hautschutz ein, mit welchen Mitteln man dies am besten bewerkstelligt, sowie deren Anwendung und worauf man achten solle, bevor man mit der eigentlichen Arbeit beginnt. Anschließend skizzierte Friedrich, wie man die Reinigung der Haut angehen und auf welche Mittel man dabei möglichst verzichten solle. Die Anforderung an ein richtiges Reinigungsmittel oder Seife sei stets so stark wie möglich, so hautschonend wie nötig. Nach der gründlichen Reinigung sei es zudem eminent wichtig, den entsprechenden Schutz nicht zu vernachlässigen.

    Klaudia Schwarz vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Schweinfurt ging auf das wichtige Thema Kunststoffe ein. Kunststoffe seien nützlich und vielfach verwendbar, allerdings schade der überbordende Gebrauch der Gesellschaft sowie insbesondere der Umwelt. Als Beispiel führte sie den Müllstrudel im Pazifik an, der die vierfache Größe der Bundesrepublik umfasst. Insbesondere schwarze Kunststoffe, Mikrofasertextilien und der Abrieb von Autoreifen seien hier besonders gefährdend. Tipps zur Vermeidung hatte Schwarz auch parat und betonte, dass sie Hauswirtschaft als "Befähigung zu nachhaltiger Haushaltskompetenz" definiere und diese daher als besonders wichtig anzusehen ist.

    Nachdem sich Eva Gerhardt von der Überlandzentrale Mainfranken (ehemals ÜZ Lülsfeld) ein frohes Fest gewünscht hatte, tat es ihr Matthias Schmittfull vom Bayerischen Bauernverband gleich. Er betonte nochmals, wie wichtig eine so aktive Landfrauengruppe wie die im Kreis Schweinfurt ist und, dass man wisse, was man an dieser habe. Schließlich fand auch Landrat Florian Töpper den Weg nach St. Ludwig und richtete noch einige Worte an die Landfrauen.

    Nach dem Mittagessen stellte der stellvertretende Gesamtleiter des Antonia-Werr-Zentrums, Alfred Hußlein, dasselbe vor. Er skizzierte Gründe und Umstände, unter denen Mädchen in die Sozialeinrichtung kommen. Ebenfalls gab er einen Einblick in das Angebot des Zentrums sowie dem pädagogischen Repertoire, mit denen man den Mädchen hilft und mit welchen Partnern man dafür zusammenarbeite. An diesen Vortrag schloss sich eine Kirchenführung an, bevor man, vom Landfrauenchor untermahlt, zum besinnlichen Teil überging.

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