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    Grafenrheinfeld

    Jahresrechnung 2018 verabschiedet

    Rund um die Altmain-Sporthalle stehen Baumaterialien und Bauzäune. Der Gemeinderat beriet über Angebote zur Sanierung der Sportstätte. Foto: Hans-Peter Hepp

    Einstimmig entlastete der Grafenrheinfelder Gemeinderat die Verantwortlichen im Rathaus für das Jahr 2018. Zuvor hatte Walter Wegner das Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung vorgetragen und ohne Gegenstimme stellten die Räte auch das Jahresergebnis 2018 fest.

    In seinem detaillierten Prüfbericht listete Walter Wegner, der zusammen mit Jens Hagen und Christian Keller die umfangreichen Belege gesichtet hatte, Fehlzahlen auf und ergänzte die Ergebnisse der Prüfung mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Bei den meisten der stichpunktartigen Prüfungen konnten er und seine beiden Ratskollegen nichts beanstanden.

    Drei Tage lang untersuchte die örtliche Rechnungsprüfung die Bücher für das Jahr 2018. Walter Wegner verwies auf auf einige über- und außerplanmäßige Mehrausgaben – gemessen an den Beschlüssen des Gemeinderates. Er wünschte sich, dass das Gemeindeparlament demnächst frühzeitig informiert wird, wenn Mehrkosten zu erwarten sind. Mit der neuen Finanzsoftware sollte diesem Wunsch in Zukunft besser nachgekommen werden, versprach die Verwaltung.

    Wegner führte unter anderem die Kosten für die Fortbildung der Mitarbeiter an. In diesem Zusammenhang wünschte er, dass Reisekosten nicht über unterschiedliche interne Konten abgerechnet werden, sondern künftig eine gemeinsame "Buchungsadresse" erfolgen sollen. Besonders detailliert war sein Bericht über die Feuerwehr. Der bisherige gemeindliche Zuschuss für Feuerwehrstiefel sollte von bisher 70 Euro auf 150 Euro erhöht werden, er sprach sich auch für einen Zuschuss von 50 Euro für Diensthandschuhe für technische Hilfeleistungen aus.

    Nicht gelungen waren die Arbeiten in der Kulturhalle. Ein Sachverständigen-Gutachten soll nun prüfen, warum die Arbeiten nicht wie vereinbart ausgeführt wurden. Fast doppelt so teuer wie im Gemeinderat veranschlagt waren, so berichtete Walter Wegner,  die Malerarbeiten in der Kulturhalle letztendlich gewesen: Rund 11 000 Euro überwies die Gemeinde , lediglich 6000 Euro waren vom Gemeinderat angesetzt.

    Ohne Gegenstimme wurden der Bericht der internen Prüfung und die Feststellung des Jahresrechnungsergebnisses für 2018 gnehmigt. Grafenrheinfelds Haushalt im vergangenen Jahr, so die Jahresrechnung, belief sich auf rund 39 Millionen Euro, 20 Millionen wurden im Vermögenshaushalt, 19 im Verwaltungshaushalt verbucht.

    Drei Gewerke stehen für die Sanierung der Altmain-Sporthalle an. Michael Niklaus nannte in der öffentlichen Sitzung die Summen der verschiedenen Angebote: für Metallarbeiten lag das Angebot bei 70 000 €, für Fliesenarbeiten (zwei Angebote) bei rund 200 000 und für Trockenbauarbeiten belief sich die Kalkulation  auf 111 000 Euro. Die Angebote wurden in der nichtöffentlichen Sitzung unter die Lupe genommen.

    Gerhard Riegler, der zweite Bürgermeister, informierte den Gemeinderat, dass man für den Naturschutz am Sauerstücksee Fördermittel in Höhe von 4500 Euro erhalten habe.

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