• aktualisiert:

    WÜLFERSHAUSEN

    Jugendfeuerwehr Wülfershausen besteht Jugendflamme mit Bravour

    Für die Jugendflamme legten sich mächtig ins Zeug: (von links) Jugendwart Burkard Schmitt, dritter Bürgermeister Martin ... Foto: Joachim Friedrich

    „Übung macht den Meister“ – nach zahlreichen Übungsstunden legten die Jugendlichen, fünf Mädchen und fünf Jungen, der Freiwilligen Feuerwehr Wülfershausen die Prüfung zur Jugendflamme erfolgreich ab. Unter den Augen von Kreisbrandmeister Roland Beyfuß und Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel konnten sie die gestellten Aufgaben auch unter Prüfungsbedingungen nahezu fehlerfrei ausführen.

    Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis in drei Stufen in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder, den diese auf dem Weg zum aktiven Feuerwehrmitglied absolvieren können. Ziel ist es, gewonnenes Wissen zu festigen und dieses praktisch anzuwenden.

    Folgende Aufgaben waren in der Praxis zu erfüllen: verschiedene Knoten und Stiche vorführen, Schläuche und Armaturen kennen, Umgang mit verschiedenen Strahlrohren vorführen, einen Unterflurhydranten anhand des Hinweisschildes auffinden und richtig in Betrieb nehmen, einen C-Schlauch möglichst sauber auswerfen und korrekt kuppeln sowie der Umgang mit der Kübelspritze.

    Schriftlich mussten sich die Anwärter auf das Abzeichen der Stufe I und II noch in der Beantwortung von Prüfungsfragen beweisen. Diejenigen, die das Abzeichen der Stufe III erhalten wollten, hatten bereits im Februar bei der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins vor der versammelten Mannschaft die Tätigkeiten der Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr anhand einer Präsentation vorgestellt.

    Da der Kreisfeuerwehrverband Schweinfurt im Laufe des Jahres 2018 eine einheitliche Richtlinie auf den Weg bringen möchte, in der die zu erbringenden Leistungen, die Durchführung und die Vergabe im Landkreis Schweinfurt geregelt sind, waren die Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren gleichzeitig auch Testpersonen, um die Praxistauglichkeit dieser Richtlinie zu überprüfen. Dabei sind die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr und der Nachweis eines gültigen Erste-Hilfe-Kurses Teile dieses Programms.

    Die Kreisbrandinspektion bedankte sich nicht nur für die Bereitschaft, sich ausbilden und prüfen zu lassen, sondern auch gleichzeitig als Testpersonen zur Verfügung zu stehen.

    Dritter Bürgermeister Martin Heil war voll des Lobes für die aktiven Jugendfeuerwehrleute, die viel Freizeit für den Dienst an der Allgemeinheit opferten. Und er sprach die Hoffnung aus, dass sie noch möglichst lange der Feuerwehr treu bleiben mögen.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!