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    WAIGOLSHAUSEN

    KSK bald unter neuem Namen

    Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Waigolshausen einstimmig eine neue Satzung und eine Namensänderung beschlossen. Beides soll zum 1. Oktober in Kraft treten. Zwar gibt es eine Vereinssatzung aus der Zeit der Wiedergründung vor 60 Jahren. Wie Vorsitzender Bruno Strobel sagte, soll die KSK durch die Neuerungen aber an die heutigen rechtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

    Angebracht war aus Sicht des Vorstands eine Namensänderung, nicht zuletzt weil es nur noch einen Kriegsteilnehmer in den Reihen der Mitglieder gibt. Neuer Name wird „Soldatenkameradschaft Waigolshausen“ sein. Mitglied werden kann jeder, der die Vereinsziele unterstützt. Im Mittelpunkt stehen Pflege und Förderung des traditionellen Brauchtums, die Teilnahme an Kirchenparaden und Prozessionen, soweit es gewünscht wird, sowie eine jährliche Gedenkfeier am Volkstrauertag. Auch obliegt dem Verein die Ehrung vermisster, gefallener und verstorbener Soldaten und Mitglieder.

    Geregelt werden von der Satzung, die vom Vorsitzenden detailliert erläutert wurde, die Mitgliedschaft, Beiträge, Organe des Vereins, Mitgliederversammlung, Beschlüsse, Wahlen bis hin zur Ehrungsregelungen und einer Auflösung des Vereins. Der Vorstand zählt mit Beisitzern maximal neun Köpfe. Verfolgt werden ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

    Noch unter dem Namen KSK wird am Sonntag, 8. September, das Jubiläum der Wiedergründung vor 60 Jahren gefeiert. Den Beginn macht ein Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche. Daran schließt sich ein Marsch unter Begleitung der Trachtenkapelle und Fahnenabordnungen der Vereine zum Sportheim an, wo Rückblick, Ehrungen und gemütliches Beisammensein auf dem Programm stehen, wie Vorsitzender Strobel bekannt gab. Gemeinsam mit dem Gesangverein gibt es am 26. September außerdem einen Ausflug nach Mödlareuth ins Freilichtmuseum und einen Brauereibesuch.

    Bearbeitet von Gerald Gerstner

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