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    Schwebheim

    Kassensturz: Schwebheim kann Bauprojekte ohne Kredite abwickeln

    Melanie Ruppert gab dem Gemeinderat einen Einblick in die aktuelle Haushaltssituation. Vom geplanten Volumen des Verwaltungshaushalts mit 8 914 000 Euro wurden bereits 4 577 915 Euro ausgegeben. Außer- und überplanmäßige Ausgaben fielen in Höhe von 8058 Euro an, die Mehreinnahmen liegen aktuell bei 278 616 Euro.

    Beim Vermögenshaushalt, der mit 8 024 250 Euro veranschlagt wurde, liegen die Einnahmen zurzeit bei 6 124 025 Euro und die Ausgaben bei 1 251 404 Euro. In diesem Haushalt belaufen sich die Mehrausgaben auf 34 443 Euro, die Mehreinnahmen liegen nur bei 648 Euro. Der Haushalt könne also planmäßig abgewickelt werden, so Ruppert. Der aktuelle Kassenstand beträgt bei 4 385 964 Euro.

    Für Kanalbenutzungsgebühren wurden 560 000 Euro veranschlagt. Die Sollstellung liegt zurzeit bei 605 927 Euro, also schon 45 927 Euro über dem Haushaltsansatz. Der Sonderrücklage für die Kanalsanierung wurden bereits wieder 300 000 Euro zugeführt. Insgesamt liegt diese Sonderrücklage jetzt bei 1,2 Millionen Euro. Für die Betriebskosten und dem Unterhalt bei der Entwässerungsanlage sind im Haushaltsplan 100 000 Euro vorgesehen. Dieselbe Summe ist für den Zweckverband Unterer Unkenbach als Investitionsumlage eingeplant.

    An Gewerbesteuereinnahmen sind derzeit 2 050 467 Euro zu verzeichnen, das sind schon 200 467 Euro mehr als im Haushaltsansatz. Man müsse aber auch jederzeit mit Gewerbesteuerrückzahlungen rechnen, warnte Ruppert. Die Kreisumlage in Höhe von 1,75 Millionen Euro wurde, wie bereits in den Vorjahren, fürs gesamte Jahr im Voraus überwiesen. So kann sich die Gemeinde Negativzinsen ersparen.

    Bei der Grundsteuer B wurde mit Einnahmen von 569 172 Euro der Haushaltsansatz von 570 000 Euro schon fast erreicht. Die Grundsteuer A liegt konstant bei 10 000 Euro. Die Einkommensteuer wurde im Haushaltsplan mit 2 850 000 Euro veranschlagt. Für die erste Rate 2019 wurden 701 325 Euro überwiesen.

    Von den im Haushalt veranschlagten 250 000 Euro für die Restfinanzierung des Büchereineubaus wurden bislang 128 318 Euro ausgegeben, auch diese Baumaßnahme könne planmäßig abgewickelt werden, betonte Ruppert. Die energetische Sanierung der Grundschule kostete in diesem Jahr bisher 236 344 Euro, 1,2 Millionen Euro sind vorgesehen. Auch für den Umbau und die Erweiterung des Horts sind 1,1 Million Euro eingeplant, davon wurde bislang nur 362 491 Euro gebraucht.

    "Aufgrund des guten Kassenstandes ist die Gemeinde finanziell in der Lage, alle laufenden Baumaßnahmen und Investitionen ohne Kreditaufnahmen abzuwickeln", betonte Ruppert.

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