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    SCHWEINFURT

    Keine giftigen Blaualgen im Ellertshäuser See

    In der vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen untersuchten Wasserprobe aus dem Ellertshäuser See wurden keine Toxine nachgewiesen. Wegen der starken Algenentwicklung hält das Gesundheitsamt Schweinfurt die Badewarnung für den See jedoch bis auf Weiteres aufrecht.

    Die mikrobiologische Bestimmung der Algenart in der Wasserprobe vom Donnerstag steht noch aus. Für die kommenden Tage hat Dr. Germut Schneeberger, Leiter des Gesundheitsamts, eine engmaschige Übeprüfung der Badegewässer in Schweinfurt Stadt und Land angekündigt.

    Die Blaualgen im Ellertshäuser See (Bakterien ohne Zellkern) bilden grünblaue Schlieren und vermiesen das Baden. Stark vermehrt haben sie sich bei der anhaltenden Hitze. Die meisten Blaualgenarten sind harmlos und müffeln, wenn sie zerfallen. Einige bilden Gifte, die beim Kontakt mit der Haut und mit Schleimhäuten Reizungen, Quaddeln, Bindehautentzündungen oder Ohrenschmerzen verursachen. Beim Verschlucken von Wasser drohen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber und Atemwegserkrankungen.

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