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    Waigolshausen

    Klärschlammentsorgung wird teurer

    Volle Schlammbecken bei den Kläranlagen in Waigolshausen und Theilheim machen im Frühjahr eine Entsorgung des Klärschlamms nötig. Einstimmig beauftragte der Gemeinderat damit die Firma Wedel aus Feuchtwangen, die einziger Anbieter war. Der Kubikmeterpreis ist mit gut 28 Euro rund zehn Euro höher als in der Vergangenheit. Entsorgt werden müssen circa 800 Kubikmeter.

    Das Angebot sei aufgrund der Gesetzeslage alternativlos, sagte Geschäftsleiter Josef Zeißner. Es beinhalte die Suche landwirtschaftlicher Flächen, das Ziehen von Bodenproben und die Untersuchung in Instituten, Anmeldung beim Amt für Landwirtschaft, den Transport und seit diesem Jahr auch die Ausbringung mit moderner Schleppschlauchtechnik sowie eine Vergütung der Landwirte, auf deren Flächen ausgebracht wird.

    Weil diese landwirtschaftliche Ausbringung keine Zukunft hat, ist seit letztem Sommer die Anschaffung einer stationären Klärschlammpresse Thema, für die es laut Wasserwirtschaftsamt eine Förderung gibt. Ein Einsatz in der Kläranlage Waigolshausen sei technisch möglich ist, sagte Zeißner. Entwässert werden könnte damit der Klärschlamm aller drei Kläranlagen der Gemeinde. Einstimmig beauftragte der Gemeinderat das Büro Akut mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung. Ermittelt werden sollen die Kosten einer stationären und alternativ auch einer mobilen Schlammentwässerung.

    Baugebiet wird vergrößert

    Die Vergrößerung des neuen Baugebiets Honigleite um fünf Bauplätze in Waigolshausen macht die erste Änderung des Ende 2018 in Kraft getretenen Bebauungsplans erforderlich. Nach erfolgter öffentlicher Auslegung der Entwurfsplanung behandelte der Rat jetzt die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und stimmte über kleinere Änderungen und Ergänzungen ab. Einstimmig gebilligt wurde vom Rat die entsprechend überarbeitete Entwurfsplanung, die nun erneut in die öffentliche Auslegung geht.

    Im Zuge des geplanten Ausbaus der Staatsstraße zwischen Theilheim und Schwanfeld plant das Staatliche Bauamt Schweinfurt den Bau eines Regenrückhaltebeckens mit circa 335 Kubikmeter Volumen. Die Fläche gehört dem Freistaat. Aufnehmen wird das Becken Niederschlagswasser von der Straße. Weitergeleitet wird es wie bisher in die Theilheimer Kanalisation, allerdings künftig gedrosselt, erklärte Geschäftsleiter Josef Zeißner. Dadurch werde die Kläranlage bei Starkregen entlastet. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu.

    Bestätigt hat der Gemeinderat die Wahl der Kommandanten der Feuerwehr Hergolshausen. Wie bisher sind das Michael Wehner und sein Stellvertreter Dominik Dusel.

    Zustimmung fanden zwei Bauanträge zu Nutzungsänderungen von Wohnhäusern in Theilheim, einmal in der Straße Seeberg und zum anderen in der Bergstraße. In beiden Fällen planen die Antragsteller den Ausbau zum Zweifamilienwohnhaus. Keine Einwände hatte das Gremium auch gegen den Teilabbruch einer Scheune in der Hauptstraße in Waigolshausen.

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