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    Schweinfurt

    Klärschlammverbrennung kann kommen

    So sieht gepresster Klärschlamm aus, der im Winter auch im GKS in Schweinfurt auf den Kohlerosten mit verfeuert wird. Foto: Brigitte Chellouche

    Die Verbrennung von getrocknetem Klärschlamm anstatt Kohle zur Wärmeerzeugung im GKS-Gemeinschaftskraftwerk im Schweinfurter Hafen ist schon lange ein Thema. Der Bauausschuss bereitete nun den Weg, dass schon zur Heizperiode 2019/20 damit begonnen werden kann.

    Das GKS will auf den Rosten der Kohleverbrennung Klärschlamm aus der Region verfeuern, maximal 25 Prozent der bisher für die Wärmeerzeugung genutzten Kohle sollen eingespart werden. Der auf 90 Prozent Trockenmasse vorbereitete Klärschlamm wird vorerst von vier der neun kommunalen (mit Industrie 13) Gesellschaftern angeliefert. Ersetzen sollen die 9500 Tonnen Klärschlamm 3000 Tonnen Steinkohle. 30 000 Tonnen Kohle werden jährlich im GKS verbraucht.

    Mit dem Umbau im GKS soll nach Informationen der Verwaltung im Ausschuss so schnell wie möglich begonnen werden. Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung bezieht sich auch auf den Bau zweier Trockengutsilos mit jeweils 300 Kubikmetern Kapazität für die Lagerung des getrockneten Klärschlamm-Granulats. Ebenso gebaut werden müssen neue Förderleitungen von der Lagerstädte zu den Öfen. Das Klärschlamm-Trockengranulat wird nur während der Heizperiode verfeuert. In den Sommermonaten kann das GKS durch die Müllverbrennung genügend Wärme erzeugen, im Winter muss zusätzlich zum Müll Kohle und bald Klärschlamm verfeuert werden.

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