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    Grafenrheinfeld

    Klasse statt Masse beim Gesangverein

    22 aktive Sänger gibt es noch im gemischten Chor vom Grafenrheinfelder Gesangverein. Mittlerweile ein "kleiner Haufen" mit Klasse statt Masse, so Chorleiter Roland Kolb, mit dem zwar so einige Auftritte zu stemmen sind, aber eben nicht mehr alle, wie es auch der Vorsitzende Friedolin Weth weiter ausführte.

    Und so werden am Anfang des Jahres Anfragen für Auftritte nicht immer gleich zugesagt, sondern es wird kurzfristig entschieden, ob der Chor in allen Bereichen "singfähig" ist.

    Im vergangenen Jahr gab es natürlich auch so wieder verschiedene Möglichkeiten, den Chor in Aktion zu erleben: Im Seniorenheim, in Sankt Ludwig, an Allerheiligen auf dem Friedhof, bei Beerdigungen, zur Seniorenweihnacht und bei Gottesdiensten. Dazu hat sich der Verein mit einem geschmückten Wagen beim Erntedankumzug beteiligt und bei der Kirchweih mitgeholfen – kulturelles und soziales Engagement also, dass so auch 2020 wieder stattfinden wird.

    Chorleiter Roland Kolb, der im vergangenen Sommer für das im Landkreis einzigartige 60-jährige Dirigats-Jubiläum ausgezeichnet wurde, lobte die gesanglichen Leistungen bei den Auftritten, bemängelte aber auch den Probeneifer und die Aufmerksamkeit der Gesangstruppe bei Chorproben. Er schloss mit den Worten: "Ich mache weiter, bleibt ihr auch bei der Stange."

    Kassier Manfred Schug präsentierte geordnete Kassenverhältnisse mit einem kleinen Plus für 2019. Und Fridolin Weth wagte dann einen Ausblick: So plant der Chor im Frühjahr einen Auftritt im Seniorenheim und einen Liederabend mit Ehrungen, gerne auch im Pfarrheim, wie Theresia Riegler vorschlug, dazu sollen weitere Chöre geladen werden.

    Auftritte beim Siebenerfest im April in Grafenrheinfeld und ein Ausflug zum Liedersingen am Kreuzberg stehen schon auf dem Programm. Schöne Tradition: Der zweite Vorsitzende Alois Lutz dankte Weth für sein Engagement und dazu Marie-Louise Hahn für die Fahnenbegleitung. Ein Dank ging auch vom Vorsitzenden Weth an die Fahnenträger und Erich Leser, der die Geschenke austrägt.

    Abschließend hatte die Mitglieder das Wort: Gaby Kupczyk forderte mehr Platz für den Chorauftritt bei der nächsten Seniorenweihnacht und plädierte für das Einsingen vor der Probe. Und Jutta Rüger wünschte sich, "mal was Neueres" zu singen: Die Noten dafür lägen ja schließlich im Schrank.   

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