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    BERGRHEINFELD

    Knatternde Oldtimer und Wasserdusche

    Bestes Wetter, schmissige Marschmusik, knatternde Oldtimer, über 30 Gruppen aus Feuerwehren und Vereinen begeisterten die Zuschauer am Straßenrand beim sehenswerten Festzug zum 150. Geburtstag der Feuerwehr Bergrheinfeld am Sonntagnachmittag.

    Um 14 Uhr gab Festzugleiter Ralf Weippert das Startkommando. Die 22 Besucherwehren, die beteiligten Fußgruppen und Oldtimerfahrzeuge sowie die Musiker aus Bergrheinfeld und Garstadt hatten sich auf dem Edeka-Parkplatz in der Schweinfurter Straße in Zugordnung formiert.

    Der Bergrheinfelder Musikverein gab den Takt zum Marschieren vor. An der Spitze des Festzuges waren Bürgermeister Ulrich Werner mit Frau, Landrat Florian Töpper und Innenstaatssekretär Gerhard Eck, dahinter Gemeinderäte, Pfarrer und Kreisbrandinspektion. Den Abschluss des Zuges bildete traditionell das Geburtstagskind, das im Kreisverkehr vor der Kirche eine Ehrenrunde drehte.

    Beim Zug durch die Schweinfurter Straße, Hauptstraße, Hirtengasse und Schnackenwerther Straße zum Festgelände am Feuerwehrhaus gab es Feuerwehr-Leckerbissen zu sehen. Einige Wehren führten im Festzug historische Geräte mit. Die Wipfelder Floriansjünger spritzten unter dem Gekreische des Publikums gelegentlich etwas Wasser in die Zuschauerreihen.

    Besondere Hingucker waren die Oldtimer, wie Schweinfurts Drehleiter aus dem Jahr 1942, der Dipbacher Hanomag-Transporter aus den 50er-Jahren oder das ehemalige Dekontaminationsfahrzeug des ABC-Zuges aus dem Jahr 1980. Am weitesten angereist war ein Gruppe der Feuerwehr Wuppertal, die sich aus zwölf Studenten des Studiengangs „Sicherheitstechnik“ zusammensetzte und die ihr Kommilitone Benedikt Eusemann mit nach Bergrheinfeld zum runden Geburtstag der Wehr geschleppt hatte.

    Das Festgelände war am Nachmittag proppenvoll. Erstmals war auch der Feuerwehrgarten mit Gästen voll besetzt. Begonnen hatte der festliche Reigen am Samstag mit einem Beatabend.

    Nachbarschaftliche Unterstützung erhielt die Berger Wehr von den Floriansjüngern aus Grafenrheinfeld, die die Verkehrsabsicherung während des Umzuges übernommen hatten.

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