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    Schweinfurt

    Leserforum:CSU spielt "Mensch ärgere dich nicht"

    Zur Diskussion um die Landesgartenschau erreichte die Redaktion folgender Leserbrief.

    Der von einer CSU Stadträtin benutzte Vergleich mit dem Würfelspiel "Mensch ärgere dich nicht" im Zusammenhang mit der Diskussion über die LGS lässt sich auch so darstellen: Wenn sich schwarze, grüne und andere Spielfiguren beim "Mensch ärgere dich nicht" verbünden und dann auch noch versuchen falsch zu spielen, hat ein einzelner Mitspieler kaum noch die Chance zu gewinnen. Selbst wenn er das Spiel nach den Regeln spielt, ehrlich ist und sehr große Unterstützung aus der Bevölkerung hat, wird es schwer zu gewinnen. Und dann sind da noch die roten und die gelben Spielfiguren, die zu Beginn des Spiels nicht so recht wussten auf welcher Seite sie stehen sollen. Das hat leider dazu geführt, dass die Möglichkeit zu gewinnen noch geringer wurde. Auch wenn kurz vor Ende des Spiels die Roten und Gelben sich doch für die bessere Möglichkeit entschieden haben diesen Einzelkämpfer zu unterstützen - genutzt hat das leider nichts. Der eigentliche Verlierer bei diesem Spiel ist die große Mehrheit derer, die nicht mit gespielt haben, obwohl es eine einfache Möglichkeit dazu gab. Es gab ja die Wahl. Was mich bei dieser Geschichte ärgert, ist die Tatsache, dass wir alle verlieren, nur um am Ende für eine unnötige LGS 24 Millionen Euro Steuergelder zu verschwenden. Bei diesem Spiel gibt es keinen schlechten Verlierer, sondern nur einen schlechten Gewinner. Diejenigen, die dieses Spiel begonnen haben, haben dieser Stadt gezeigt, dass man sich wehren kann. Deshalb sollten sich alle bei denen bedanken, die versucht haben sich gegen schwarze, grüne und andere Figuren zu wehren und - wie es beim "Mensch ärgere dich nicht" üblich ist - beim nächsten Spiel die Schwarzen, Grünen und die Anderen einfach raus zu werfen. Es gibt ja die Wahl.

    Günther Hammer
    97424 Schweinfurt

    Bearbeitet von Katrin Amling

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