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    Schweinfurt

    Leserforum: Unnütze Bauvorhaben

    Zur Situation am Hauptbahnhof erreichte die Redaktion folgender Leserbrief.

    Liebe Leute, seit Jahren drangsaliert uns die Stadt Schweinfurt mit, meiner Meinung nach, unnützen Bauvorhaben und der Vernichtung von wertvollen Parkplätzen. Die Stadt, dazu gehören auch die Tochterfirmen SWG und Stadtwerke, bei denen hat Oberbürgermeister Remelé (CSU) den Vorsitz.

    Mieterhöhung trotz Baustellen und Straßensanierung, all das ist zur Zeit für die Leute, die sich am Bahnhof befinden und dort wohnen, das größte Übel. Erst reißt man eine Seite auf, dann die andere Seite. Für zwei Seiten braucht man keine Kabelverlegung. Zudem war die Straße in einem perfekten Zustand. Und das alles nur um das Budget, das Bayern der Stadt Schweinfurt gibt, auszuschöpfen. Auch ein dritter Radweg ist nicht notwendig. Sowas nenne ich Steuerverschwendung.

    Dazu die ungenügende Information, die der Bürger in Sachen „Wo parke ich mein Auto?“ erfährt. Auch gezahlte Stellplätze sind betroffen. Der Bauleiter vor Ort weiß keinen Rat. Und laut meiner Anfrage bei der Bauleiterin wird die Stresemannstraße als Ersatz angemietet. Wobei der Eigentümer Schaeffler, wo ich arbeite, auch keine Information hat, was auf ihn zukommt.

    Das Parkplatzproblem am Bahnhof ist nur ein kleiner Vorgeschmack von dem, was 2024 noch auf uns zukommt in punkto beide Mainbrücken (Hahnenhügelbrücke und Maxbrücke). In Kürnach baute man  quasi drei Brücken, von denen nur eine steht.

    Ist das alles nur zum Aufbauen und Abreißen? Wie viele Steuern und Ressourcen wollen diese sogenannten Planer noch verschleudern, die in den Ämtern und in der Politik sitzen und keinen blassen Schimmer davon haben, was sie uns antun? Meiner Meinung nach sollten wir bei der nächsten Wahl ein Zeichen gegen diese Planer und Politiker setzen.

    Thomas Lindl
    97 424 Schweinfurt

    Bearbeitet von Wolfgang Hüßner

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