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    Niederwerrn

    Linksdrehende Milch im Minikreisel bei der Wernschiffer 11

    Die Wernschiffer 11 zündete im ausverkauften Gemeindezentrum ein närrisches Feuerwerk. Worüber die Gemeindearbeiter philosophierten und warum der Wernwein so gut schmeckt.
    Wer will fleißige Handwerker sehen? Helme auf, hieß es für den Bauarbeiter-Nachwuchs beim Faschingsauftakt der Wernschiffer 11.
    Wer will fleißige Handwerker sehen? Helme auf, hieß es für den Bauarbeiter-Nachwuchs beim Faschingsauftakt der Wernschiffer 11. Foto: Uwe Eichler

    "Schorle! Helau!" Die närrischen Nachbarn aus Galderschum und Oberwerrn waren mit an Bord, beim Faschingsauftakt der Wernschiffer 11, als die "MS Werna" wieder aus allen Konfetti-Kanonen feuerte. Im ausverkauften Gemeindezentrum wurde das Präsidententrio, rund um Sitzungschef Alexander Schäfer, erstmal nach Größe sortiert, als cooles Schattenspiel. Beim Tanz von Purzel- und Kindergarde kamen die Kleinen groß raus dank Trainerin Anika Haag und Team.

    Als "Didschidl näjtif", sprich digitale Eingeborene, enterte Anna-Lena Zeitler die Jugendbütt: Liebesbriefe waren gestern, heute wird geparshipped. Nicht zu ersetzen sind die drolligen Kiga-Tanzmäuse: Christine Jodl-Moder, Nina Rau und Anneliese Schaupp schickten die Jüngsten in die Welt von Heidi, Wiki und Paulchen Panther. Andreas Goller zückte als "Magister von Niederwerrn" das Notenbuch, in seiner gelungenen Bütten-Premiere.

    Der Schulmeister befasste sich mit dem Niederwerrner "Wahlkampf der Amazonen" ebenso wie mit den Klassenkaspern der Weltpolitik: Donald und Boris wären der Alptraum jeden Lehrers. Eine lachende Sonne verdiente sich Tanzmariechen Johanna Zimmermann, in Schwung gebracht von Lorena Krug. Zeit für Niklas und Günni, die als Gemeinde"arbeiter" philosophierten. Wie schaut's mit der Verhütung aus, wenn Plastik verboten wird: Nimmt man Melitta-Filtertüten?  Das Duo Günther Schäfer und Niklas Lingor sinnierte außerdem über Bürogymnastik, Schmarrphones oder Günnis Vergangenheit als Blogger, im Schweiferter Eisenbahner-Blogg.  

    Schmuserocker: Der "Dramatische Verein" im ABBA-Look.
    Schmuserocker: Der "Dramatische Verein" im ABBA-Look. Foto: Uwe Eichler

    Wirklich "was gschafft" wurde bei den Bauarbeiterinnen der Kindershowtanz-Gruppe. Vorarbeiterinnen waren Milena und Lorena Hammer.  Für Erleuchtung sorgte das Pfarrhaus-Trio "Viehdbäck", mit Werbung für die Lightshow "Highway to Heaven", am 14. März, und jeder Menge Bibelzitate. "Ich werde es nicht mehr erleben, dass der Zölibat aufgehoben wird", seufzte Pfarrer Stefan Kömm, "aber vielleicht meine Kinder."

    Die Pastoralreferenten Michael und Ulrike Stöcker freuten sich über moderne Wechselbeleuchtung in St. Bruno. Mit der kann jetzt auch der Sieger der Kommunalwahl angezeigt werden: rot, grün, orange oder schwarz? Wobei, Rotlicht könnte missverstanden werden. Der Auftritt zeigte, dass helle Köpfe ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen müssen, in der Kirche. Zur Sommer-Beachparty bot der Jugendshowtanz einen musikalischen Cocktail von Larissa Lampert, Katja Zeitler und Patricia Weber.

    Breitseiten in alle Richtungen vom Flaggschiff der Wernschiffer 11 Hans Karl Wedler.

    Nach der Pause kaperte Musiker Florian Negwer von den "Klabautermännern" den Saal, bevor das Duo Andingo alias Ingo Haag und Andreas Pichl "Wernwein" anpries: "Nach der Wurschd hab ich Durschd", so der Slogan für den süffigen Werbespot(t) zwischendurch. Royales Gschwaddl und "Mexit", das Ende des Kupfercents beim Schafkopfen, neue Besen und alte Schrubber auf den Gemeinderatslisten, damit befasste sich Bruder Erasmus. Und fragte sich, wie er es früher ohne Minikreisel aushielt. Hätte es das zur Zeit der Kuhgespanne gegeben, wäre die Milch linksdrehend: Die Kutte war schwarz, ansonsten gabs im Wahljahr Breitseiten für alle vom Flaggschiff der Wernschiffer 11, Hans Karl Wedler.

    Zu Gardetanz (Trainerin Anika Haag) und Apres Ski-Party (einstudiert von Fabienne Hartmann, Lorena Krug und Patricia Weber) lud die Aktivengarde ein. Einen Griff ins Klo beklagte Lena Rau, die wieder Pech hatte mit den Männern: "Ein Joghurt hat mehr Kultur". Die flotte DVN-Musikshow reiste in die Zeit von Pop, Schlager oder ABBA.

    Bevor die "Assi-Tanten" der Gruppe Urstoff (Frank Wedler, Michael Negwer) vom Sofa aus influenzten: Jenny und Rebecca erklärten der Welt, ey, vor die Kamera. Oder so. Der beste Datenschutz auf Youtube ist halt ein Brett vorm Kopf. "Baywatch" war beim Männerballett angesagt, auf die Plastebretter geschickt von Daniel Brand, Yvonne Gerstner und Janina Schilling: Die Rettungschwimmer vom Wernstrand retteten den Weißen Hai vor einer Kalorienbombe.

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