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    Maibach

    Maibach wird zum Atelier auf Zeit

    Simone Götz zeigt ein der Pfarrscheune Tonbüsten. Foto: Martina Müller

    Viel zu entdecken gab es beim Tag des offenen Ateliers im Oberen Werntal am Wochenende.  Kreativität, Geschick, Fantasie zum Beispiel. Und auch Humor, Witz und Lebensfreude. Schwerpunkt war an beiden Tagen Maibach, zusätzlich stellten Künstler in Obbach und Oberwerrn aus.

    Kunst im Kuhstall bei Hannelore Göbel.  Foto: Josef Lamber

    Ein Rundgang durch Maibach führte nicht nur zu Ausstellungen, sondern war auch eine Gelegenheit zu entdecken, wie schön dieses Dorf ist mit den alten Höfen, den Hoftoren, den kleinen Plätzen. Der Ort wurde zum Atelier auf Zeit, da hat das Programmheft nicht zu viel versprochen.

    Überall war Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, sich in Ruhe umzuschauen. Bei Hannelore Göbel zum Beispiel, die sozusagen dazugehört zum offenen Atelier. In ihren Hof präsentierte sie "Leben auf dem Land XII: Bilder und Collagen zum Thema Land", stilecht im ehemaligen Kuhstall und in den liebevoll hergerichteten Räumen des alten Hofes.

    Die römische Zahl zwölf ist einfach erklärt: Sie ist jetzt das zwölfte Mal dabei. Bevor sie Landrat Florian Töpper durch den ehemaligen Kuhstall führt, zeigt sie ihm erstmal eine Bilderserie, in der die roten Töne dominieren. "Rot wie die Liebe, rot wie die SPD."

    Beim Rundgang fällt einer aus dem Rahmen: Axel Weisenberger mit Urban Sketching. "Das ist die Gegenbewegung zum Selfiewahn", sagt er. Er und die anderen Zeichner im Netzwerk Urban Sketching zeichnen die Städte, in denen sie leben oder in die sie reisen. "Das entschleunigt." In Schweinfurt und Würzburg zeichnet Weißenberger. "Ich sehe die Dinge mit anderen Augen, bin geerdet." Und das ist ein schönes Motto für den Rundgang durch den Ort.

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