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    Grettstadt

    Mainsteg ist noch Zukunftsmusik

    An der der Thurn- und Taxis-Straße in Obereuerheim soll ein Bebauungsgebiet entstehen, unweit des Neubaugebiets "Sandweg". Das Kitzinger Büro arc.grün wird den Bebauungsplan erstellen, unter Berücksichtigung eines Lärmgutachtens, das nicht zuletzt durch die Autobahn nötig geworden ist. Den Auftrag dazu vergab der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

    Ansonsten will die Gemeinde im Frühjahr 2019 in einem moderierten Workshop die Ergebnisse eines Treffens im Kloster Langheim aufarbeiten, wo es um die Zukunft der Allianz "Mainbogen" geht. Beim Lehrgang dabei waren Gemeinderat Günter Birkner sowie die Amtskollegen Andre Müller, Martin Saalmüller und Artur Kloß. Als neue Projekte sind die Themen Klimawandel, Bauhöfe, Streetworking, neue Wohnsysteme sowie der KKW-Rückbau dazugekommen. In Grettstadt selbst könnte es im Zukunftsworkshop etwa um das Thema Schule gehen.

    Bei der Kamerabefahrung der Grettstädter Kanäle ist eine Mitvermessung der Privatanschlüsse möglich. In der Meßmerstraße soll ein "Leitschwellensystem" nach Schwebheimer Vorbild den Verkehr im Gewerbegebiet regulieren. Für den Breitbandanschluss der Schule liegt die staatliche Förderzusage über 80 Prozent vor. Ansonsten war es für Bürgermeister Ewald Vögler bereits der Zeitpunkt, auf ein arbeitsreiches Jahr 2018 zurückzublicken: vom neuen Rathausaufzug bis hin zur Erweiterung des Kita-Angebots.

    35 Baugrundstücke verkauft

    Verkauft wurde die Spitzenzahl von 35 Baugrundstücken. 2019 wird es ums Baugebiet Obereuerheim ebenso gehen wie um Straßen- und Kanalsanierungen oder den Kikri-Anbau. Die Pläne des neuen Feuerwehrhauses liegen bereits bei der Regierung. "Es liegt einiges vor uns", meinte ein vorsichtig gestimmter Bürgermeister, vieles werde derzeit komplizierter statt einfacher.

    Über den neuen Mainsteg Untereuerheim werde man sich vermutlich erst 2020/21 "unterhalten", der Brückenbau bei Margetshöchheim habe Priorität. Wolfgang Eller stimmte zuletzt auf die Wahlen im übernächsten Jahr ein. Es werde wohl Personalwechsel im Gemeinderat geben, der auch ihn selbst betreffe. Ansonsten zeigte sich der stellvertretende Bürgermeister zufrieden, mit Dank ans Gremium wie an Ewald Vögler: "Um die politischen Belange der Gemeinde ist es gut bestellt."

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