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    SENNFELD

    Mehr Platz im Kindergarten

    Pastoralreferent Michael Pfrang und Architekt Sebastian Pollach vom gleichnamigen Architekturbüro erläuterten ausführlich mit einer Power-Point-Präsentation den Antrag auf Ausbau des Katholischen Kindergartens und die Erweiterung der Kleinkindgruppe um acht bis zwölf Kinder.

    Unter der Voraussetzung der Kostenübernahme von 20 Prozent durch die Diözese Würzburg wird von der Gemeinde ein Zuschuss von 80 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von circa 315 000 Euro gewährt. Die Gemeinde Sennfeld würde für die Erweiterung mit dem Ausbau des Dachgeschosses des Katholischen Kindergartens die Bauherrschaft gemeinsam mit der katholischen Kirche übernehmen. Die Zuschussmöglichkeiten werden noch von der Gemeindeverwaltung und der Kirche geklärt.

    Das ausführende Architekturbüro wird in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen auf der Grundlage des ersten Planungsentwurfs sowie der Kostenberechnung zwei weitere alternative Entwürfe präsentieren. Zum einen soll eine Versetzung der Gauben auf die Außenwand und des weiteren eine Aufstockung mit Pultdach geprüft werden.

    Nächste Baustelle: Schule

    Sebastian Pollach vom gleichnamigen Architekturbüro erläuterte anschließend den Entwurf (Standort und Raumprogramm) des Anbaus an die Grund- und Mittelschule in Sennfeld. Durch den geplanten Anbau und die Umstrukturierungen im Bestand werden die Forderungen des Raumprogramms der Regierung von Unterfranken erfüllt. Auch die Barrierefreiheit, die Flucht- und Rettungswege sowie der Brandschutz wurden überplant und eingehalten.

    Der Anbau besteht aus einem Unter-, Erd- und Obergeschoss. Die erste Kostenschätzung für den Erweiterungsbau beträgt circa 4,6 Millionen Euro. Baubeginn soll im Frühjahr 2020 sein. Anschließend ist die Generalinstandsetzung des Bestandes der Grund- und Mittelschule geplant. Hierfür werden Gesamtkosten von circa sieben Millionen Euro geschätzt, wobei die Förderhöhe noch nicht bekannt ist.

    Der Gemeinderat stimmte dem vom Architekten Sebastian Pollach erläuterten Entwurf (Standort und Raumprogramm) des Anbaus an die Grund- und Mittelschule einstimmig zu. Der Anbau wird hinter der Grund- und Mittelschule errichtet. Die Unterlagen sind an die Fachplaner für die Kostenermittlung weiterzuleiten. Außerdem sind Angebote für die Statik, die Freianlagen (Außenanlagen) und für das Bodengutachten einzuholen. Auch sind in der Planung Starkregenereignisse – wie sie in diesem Jahr des Öfteren waren – zu beachten.

    Neue Sporthalle für die Schule

    Architekt Sebastian Pollach erläuterte schließlich ausführlich den Bestand der alten Schulsporthalle und den ersten Planungsentwurf. Eine Sanierung ist nicht mehr zu realisieren und eine neue Doppelübungsstätte (Zweifachhalle) wurde von der Regierung von Unterfranken genehmigt. Die erste Kostenschätzung liegt je nach Größe zwischen 2,1 und 3,7 Millionen Euro. Die Förderung beträgt derzeit 50 Prozent.

    Die neue Schulsporthalle wird daher aufgrund der Größe und der städtebaulichen Ausrichtung auf der „Dachsgrube“ geplant. Der Abbruch der alten Sporthalle soll mit einer späteren Sanierung an der Frankenhalle realisiert werden. Die ersten Planungsunterlagen sind für die Machbarkeitsstudie des Nahwärmenetzes durch das Architekturbüro an das entsprechende Planungsbüro weiterzuleiten.

    Tanzbelag am Plan

    Bürgermeister Oliver Schulze informierte, dass der Tanzbelag auf dem Plan mittlerweile komplett ausgetauscht und rechtzeitig zur Kirchweih an diesem Wochenende wieder benutzt werden kann.

    Synergiefestival

    Die Sennfelder Energiemesse soll nach Rücksprache mit den Mainbogen-Gemeinden im kommenenden Jahr (2019) durch ein eintägiges Synenergiefestival mit dem Thema „Wasser“ ersetzt werden.

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