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    Bergrheinfeld

    Mit Kundgebung: Radsportler fährt geplante SuedLink-Trasse ab

    Die Bergrheinfelder Bürgerinitiative "Nein zu SuedLink" formiert sich am Sonntag, 4. August, um 17.30 Uhr wieder zu einer Kundgebung gegen SuedLink. Mit Bannern und Plakaten wollen die hiesigen Aktivisten am Umspannwerk West den Thüringer Radsportler Stephan Schulz empfangen, der am 3. und 4. August die komplette SuedLink-Strecke entlang der von der Bundesnetzagentur vorgestellten Vorzugsvariante von Wilster bis Bergrheinfeld mit dem Fahrrad abfahren wird. Seine Ankunft am Umspannwerk wird gegen 17.45 Uhr erwartet.

    Mit der von der Bürgerinitiative "Werra Meissner gegen SuedLink" initiierten Aktion will der Radsportler das Thema SuedLink und die Energiewende wieder mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung rücken. Entlang der 700 Kilometer langen Strecke wird er an neun Stationen Halt machen und von verschiedenen Bürgerinitiativen empfangen. Auch bei der Bürgerinitiative in Greßthal ist ein 20-minütiger Zwischenstopp am Sonntag gegen 16.45 Uhr geplant. Hier können sich Gleichgesinnte mit dem Protestradler austauschen. 

    Die Bergrheinfelder Bürgerinitiative unterstützt die Aktion, um "die Bürger über die Sinnlosigkeit des Projektes zu informieren", heißt es in einer Pressemitteilung der Organisation. SuedLink werde als Notwendigkeit verkauft, um Ökostrom aus Norddeutschland nach Süddeutschland zu transportieren. Tatsächlich aber habe Netzbetreiber TransnetBW bestätigt, dass ebenso Strom aus fossilen oder atomaren Energiequellen durch SuedLink geleitet werde. Die Stromtrasse nach Süddeutschland sei deshalb überflüssig, meint die Bürgerinitiative. Die BIs fordern stattdessen, in dezentrale und innovative Lösungen sowie alternative Energiegewinnungs- und Speichermethoden zu investieren.

    Mit der Aktion wollen die BIs ein Zeichen gegen SuedLink setzen und gleichzeitig ihr "Wir-Gefühl" demonstrieren.

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