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    Dittelbrunn

    Mit Weißwurst, Sekt und Sternsingern

    Nicht nur das neue Jahr, auch die Sternsinger standen vor der Tür, beim Empfang im Bürgerhaus Pfändhausen. Foto: Uwe Eichler

    Der Neujahrsempfang der Gemeinde erhielt nicht nur Besuch von den Sternsingern, die im Bürgerhaus Pfändhausen ihre Spendenbox dabei hatten. Ein Vereinsvorsitzender erinnerte sich bei Weißwurst und Senf daran, dass am Tag vor Dreikönig auch Konrad Adenauer Geburtstag hatte, seinen 144sten. Am 5. Januar feiern mehrere Dittelbrunner "Konrads"  Wiegenfest, darunter der (deswegen verhinderte) Ehrenbürger Konrad Wildanger.

    Das Thema zum Jahresauftakt 2020 wäre jedenfalls im Sinne des ersten Bundeskanzlers aus Rhöndorf gewesen. Die Rede von Bürgermeister Willi Warmuth drehte sich ganz ums "Verantwortungsgefühl", nachdem es im Vorjahr noch um die Wirkung der Glückshormone Serotonin und Oxytocin gegangen war. Ans Streben nach Glück erinnerten Kleeblätter auf den Tischen.

    Warmuth durfte ("Otto, du bist auch da?!") ein "Who is who" des Gemeindelebens begrüßen. SPD-Landrat Florian Töpper befand sich ebenso unter der Prominenz wie CSU-Bezirksrat Stefan Funk oder Anna-Katharina Paar als Managerin der Ökomodellregion. Die Marienbach-Gemeinde sieht sich als besonders aktiv in Umwelt- und Klimaschutz. Ein Gruß des Bürgermeisters ging auch an die Schulweghelfer, Bruno Wiesler (zusammen mit Ewald Hahn Behindertenbeauftragter), den Kreisheimatpfleger a.D. und Ehrenbürger Karl-Heinz Hennig, Pfarrer Stefan Mollner, die Vertreter der Feuerwehren, der "First Responder", von Nachbarschaftshilfe, Vereine und politischen Gruppierungen. Die Lesepaten, die sich nicht zuletzt in der Integrationsarbeit engagieren, standen symbolisch für die Schulen und Kitas. Zum Wohlfühlen gehöre, sich in Sicherheit fühlen zu dürfen, sagte der Rathauschef. Dazu brauche es Verantwortungsbewusstsein, die Bereitschaft, längerfristig zu denken, von "höherer Warte" aus zu handeln, Schaden für Gemeinde wie Bürger zu vermeiden. Insbesondere vor den Wahlen 2020 sollten falsche Vorwürfe und -Informationen unterlassen werden, so Warmuths Wunsch.

    "Unterhaltung ist Haltung" zitierte Florian Töpper Entertainer Udo Jürgens, mit Blick auf Saxophon-Gruppe und Sektgläser. Es gelte, sich im "Geist der Gemeinschaft" auch schweren Themen und Herausforderungen zu stellen. Man könne aber mit Zuversicht in die 20er Jahre gehen, angesichts positiver Zahlen bei Arbeitslosigkeit, Neubeschäftigung und Schuldensenkung im Kreis sowie guter Zusammenarbeit mit der Stadt. Und: "Wir müssen uns der Verantwortung bewusst sein, die wir für die Demokratie tragen."

    Kein Glück ohne Verantwortungsgefühl: Beim Dittelbrunner Neujahrsempfang wurde das Engagement fürs Gemeindeleben gewürdigt. Foto: Uwe Eichler

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