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    Üchtelhausen

    Mit dem Rad zum Ellertshäuser See

    (ul) Um den Ausbau des Radwegenetzes voranzubringen hat die Gemeindeverwaltung Kontakt mit dem Staatlichen Bauamt aufgenommen. Dieses so Geschäftsleiter Harald Mantel stehe dem Bau von Radwegen entlang der Staatsstraße aufgeschlossen gegenüber. Eine Radwegeverbindung zwischen Schweinfurt und Bad Königshofen entlang der St 2280 werde langfristig auch von Seiten des Freistaats Bayern angestrebt. Begrüßen würde das Amt, wenn diese Radwegeverbindung in ein gemeindliches Radwegenetz eingebunden wäre.

    Deshalb hat die Verwaltung ein eigenes Radwegenetzkonzept für die Kommune erstellt. Es basiert auf den aktuellen Bestand an Radwegen, neuen Ergänzungswegen, den Kernwirtschaftswegen, sowie für Radfahrer geeigneten Gemeindeverbindungsstraßen. Es dient als Grundlage für die weitere Ausbauplanung und wird dem Straßenbauamt mit einem Antrag auf Bau eines Radweges entlang der St 2280 vorgelegt werden. Dadurch könnte die Gemeinde den Ausbau der Radwege auch beschleunigen. Der Bau von Radwegen an Staatsstraßen wird derzeit vom Staat mit 80 Prozent gefördert, für andere Radwege gibt es ca. 60 Prozent Fördergelder.

    Den Abschnitt Madenhausen - Ebertshausen findet die Verwaltung dabei besonders wichtig, weil durch diesen Teilabschnitt eine durchgehende Radwegeverbindung von Schweinfurt zum Ellertshäuser See geschaffen werden könnte, die am Nationalen Naturerbe Brönnhof vorbeiführt. Allerdings sind an der Abzweigung Ebertshausen sowohl der Markt Maßbach, als auch der Markt Stadtlauringen mit betroffen, weshalb man bezüglich der Übernahme einer Bauträgerschaft erst einmal mit diesen Allianzgemeinden reden müsste.

    Dies dürfte wohl kaum Probleme geben, meinte Fritz Geiß, da ja auch die anderen Gemeinden von dieser Anbindung profitieren würden. Das sah auch Albin Sterzer so. Steffen Sperber plädierte dafür erst den Weg über die Goldene Nuss zwischen Üchtelhausen und Hesselbach auszubauen, da hier reger Betrieb herrsche. Als Radweg ausbauen könne man diesen wohl nicht, meinte Mantel, denn das Staatliche Bauamt rate generell vom Bau von ausgebauten Radwegen in Wäldern, abseits von öffentlichen Straßen ab. Solche Wege sollten Freizeitgruppen vorbehalten werden und müssen dann nicht asphaltiert sein.

    Das Radwegenetzkonzept der Verwaltung nahm der Gemeinderat einstimmig an. Bürgermeisterin Birgit Göbhardt wird mit den betroffenen Allianzgemeinden sprechen und bei Staatlichen Bauamt wird der Bau eines Radweges entlang der St 2280 zwischen Schweinfurt und der Abfahrt Ebertshausen beantragt. Auch mit der Stadt soll Göbhardt das Gespräch suchen, um die Radweganbindung der Gemeinde dorthin zu erörtern.

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