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    Stadtlauringen

    Mobilfunkversorgung in Oberlauringen und Wetzhausen

    Nicht zuletzt einer großen Zuhörerschaft aus den von schlechter Mobilfunkversorgung betroffenen Ortsteilen Oberlauringen und Wetzhausen war es geschuldet, dass Bürgermeister Friedel Heckenlauer noch einmal ausführlich auf den aktuellen Stand einging. Zudem waren inzwischen weitere Mitteilungen der Verhandlungspartner Deutsche Telekom und des Bayerischen Mobilfunkzentrums an der Regierung er Oberpfalz eingegangen, die sich inhaltlich widersprechen.

    Vorausgegangen war eine schwierige Standortauswahl nach technischen Gesichtspunkten, die jedoch von einer großen Zahl der Bevölkerung in den betroffenen Ortsteilen abgelehnt wurde. Von der Gemeinde vorgeschlagene Alternativstandorte wiederum lehnte die Telekom aus technischen Gründen ab. Der Forderung der Telekom nach einer klaren Entscheidung zugunsten der von der Telekom vorgeschlagenen Standorte kam die Gemeinde aufgrund der Stimmungslage in der Bevölkerung nicht nach. Das Gremium hatte jedoch immer bekräftigt, dass die Verbesserung der Mobilfunkversorgung im Hinblick auf die Entwicklung des Marktes Stadtlauringen von besonderer Bedeutung sei. Unter Einbindung der Bevölkerung sollen "konsensuale Lösungen" für geeignete Standorte gesucht werden.

    Inzwischen hatte die Verwaltung auch eine Interessensbekundung für die Teilnahme am Mobilfunkförderprogramm abgegeben.

    Sehr erstaunt war deshalb Bürgermeister Friedel Heckenlauer, dass er Ende Juli von der Telekom mitgeteilt bekam, dass  die Bevölkerung und der Gemeinderat nicht von der Notwendigkeit einer besseren Mobilfunkversorgung hatten überzeugt werden können, weshalb die Telekom nun ihre Bemühungen einstellen und vorerst keine neuen Standorte mehr suchen werde. Noch größer war das Erstaunen als im August ein Schreiben des Bayerischen Mobilfunkzentrums an der Regierung der Oberpfalz eintraf, in dem mitgeteilt wurde, dass die Telekom einen eigenwirtschaftlichen Ausbau plane. Dadurch wiederum sei die Förderung eines vom Markt Stadtlauringen in Eigenregie erstellten Mobilfunkmastes hinfällig. Für derartige Überlegungen liegen derzeit Förderprogramme auf, die natürlich wiederum nur Sinn machen, wenn vorher die technische Machbarkeit mit einem Mobilfunkanbieter abgeklärt ist. Den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekom, das sicherte das Mobilfunkzentrum zu, "werden wir weiter begleiten."

    Der Gemeinderat legte zur weiteren Vorgehensweise fest, dass zunächst die Förderstelle am Mobilfunkzentrum der Regierung der Oberpfalz in Kenntnis der Absage der Telekom gesetzt werden soll. Verbunden damit möge das Mobilfunkzentrum weitere Ratschläge zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Oberlauringen und Wetzhausen erteilen.

    Bearbeitet von - ner

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