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    Gochsheim

    Neue Experten der grünen Branche

    Auszeichnung der Landschaftsgärtner mit den besten Abschlussnoten, vordere Reihe von links: Andreas Reuer, Thomas Keicher, Kai Benker und Moritz Reichelt. Foto: AELF Kitzingen

    Mit dem Bestehen ihrer Abschlussprüfungen beendeten 50 junge Unterfranken erfolgreich ihre Ausbildung in drei gärtnerischen Fachrichtungen. Höhepunkte der Abschlussfeier, die in der Fritz-Zeilein-Halle in Gochsheim (Lkr. Schweinfurt) stattfand, waren die offizielle Freisprechung der Azubis, die Übergabe der Urkunden sowie die Auszeichnung der Prüfungsbesten, berichtet der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (VGL) Bayern in einer Pressemitteilung.

    Von den insgesamt 50 Absolventen entfallen 37 auf den Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau), elf auf den Zierpflanzenbau und zwei auf die Fachrichtung Gemüsebau. Außerdem bestanden acht Gärtner ihre Prüfungen im Obstbau. Nach der Freisprechung von den Rechten und Pflichten in ihrer Ausbildung durch Markus Schwarzkopf, VGL-Regionalvorsitzender Unterfranken wurden sie als vollwertige Mitglieder in die jeweiligen Berufsstände aufgenommen. Die besten Abschlussprüfungen bei den Landschaftsgärtnern erzielten Moritz Reichelt, Wolfgang Zink e.K. Garten- und Landschaftsbau in Euerdorf, Kai Benker, Garten Lindner GmbH in Ochsenfurt, Thomas Keicher, J.W. Karl GartenDesign GmbH & Co. KG in Gochsheim, und Andreas Reuer, Caritas-Don Bosco gGmbH in Würzburg. Der VGL Bayern honorierte die hervorragenden Leistungen mit einer Auszeichnung sowie einer Profigartenschere inklusive Ledertasche.

    Landwirtschaftsdirektor Nikolai Kendzia, Leiter der Abteilung Gartenbau am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kitzingen, beglückwünschte die Gärtnerinnen und Gärtner zu ihrem erfolgreichen Ausbildungsabschluss.

    Neben Kendzia gratulierten auch die Ehrengäste Helga Fleischer, Bürgermeisterin von Gochsheim, Christine Bender, Stellvertretende Landrätin im Landkreis Schweinfurt, Staatssekretär Gerhard Eck und Landtagsabgeordneter Paul Knoblach. Knoblach erinnerte an die vom VGL Bayern unterstützte Initiative „Rettet den Vorgarten“, die sich gegen eine zunehmende Versieglung von Gärten richtet. „Leider gibt es eine große Zahl an Hauseigentümern, die ihre Außenanlagen mit vermeintlich pflegeleichten Schotterflächen gestalten. Helfen Sie mit, diese Privatgärten, aber auch kommunale Grünanlagen, zum Blühen zu bringen. Setzen Sie Ihr Wissen, Ihre Überzeugungskraft und Ihr handwerkliches Geschick ein, um naturnahe Räume zu schaffen.“

    Nach der Beendigung der dreijährigen, dualen Ausbildung eröffnen sich für die jungen Frauen und Männer sehr gute berufliche Perspektiven. Denn die Experten der grünen Branche sind mehr denn je gefragt. Nicht zuletzt macht die hohe Wahlbeteiligung beim bayerischen Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“ deutlich, dass die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an Umweltschutz und Nachhaltigkeit stetig steigen. Ebenso nimmt das Bedürfnis an Erholung im eigenen Garten und in öffentlichen Grünanlagen zu. (geha)

    Bearbeitet von Gerlinde Schlereth

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