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    GRETTSTADT

    Neue Füße für den Christuskorpus

    Das Wegkreuz zwischen Grettstadt/Dürrfeld und Obereuerheim wurde saniert. Darüber freuen sich: Bürgermeister Ewald Vögle...

    Mit einer großzügigen Spende unterstützten Gerd und Angelika Mühlbauer die Sanierung des Wegkreuzes aus dem Jahr 1799 in der Flur Rothreisig bei Grettstadt.

    Der Christurkorpus des Denkmals wurde im Jahr 1963 vom Schweinfurter Bildhauer Heinrich Söllner (1903-1997) neu geschaffen. Seit einigen Jahren fehlten der Figur jedoch die Füße.

    Rastplatz beim Joggen

    Gerd und Angelika Mühlbauer wohnen seit 2004 in Grettstadt. Seitdem liegt das Wegkreuz auf der Joggingstrecke des Spenders. Immer wieder hat er dort am asphaltierten Wirtschaftsweg, unweit der Straße Grettstadt-Dürrfeld, oberhalb der Gemeinde-Seen Rast gemacht, erzählt Gerd Mühlbauer. Oftmals habe er, wenn er auf dem dort platzierten Baumstamm gesessen habe, mit dem Denkmal im Geiste geredet und versprochen: Irgendwann sorge ich dafür, dass du neue Füße bekommst.

    Vor rund einem Jahr war es soweit. Die Gemeinde ließ das Wegkreuz abbauen und bei Bildhauer Fleck in Gochsheim sanieren.

    Heute können sich alle über das Werk freuen. Der Christuskorpus hat nicht nur neue Füße bekommen, restauriert wurde das gesamte Denkmal, auch der Sockel mit Festonkranz und der Inschrift, die Auskunft über dessen Stiftung gibt: „Es hat zu Ehren des Bitteren Leyden und sterbens Jesi Christi dieses Creutz Errichten laßen der Ehrsame Wittiwer Andereas Firsching Im Jahr 1799.

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