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    Schweinfurt

    Neue Skulptur für die Celtis-Stiftung

    Unser Bild zeigt (von links): Dr. Hans-Dieter Kutter, Vorsitzender des Stiftungsrates, OStD Birgit Weiß, Dr. Carmen Kutter-Vogt, stellv. Stiftungsvorsitzende, Stiftungsvorsitzender Dr. Peter Schnarkowski und Raffaela Recchia. Foto: Bernd Meidel

    Im Rahmen einer Feier erhielt die Celtis-Stiftung laut einer Pressemitteilung eine neue Skulptur vor dem Sekretariat, entworfen und angefertigt von OStD Johannes Hock mit Künstlern und Schülern des Gymnasiums. OStD Birgit Weiß skizzierte die Entstehungsgeschichte dieser ersten Stiftung an einem bayerischen Gymnasium 2004.  Damals wurde eine Stiftungstafel vor dem Direktorat aufgehängt, die mittlerweile unansehnlich geworden war und nun einen Platz im Archiv gefunden hat. „An ihrer Stelle sollte eine Skulptur entstehen, die erstens den Auftrag zum Ausdruck bringt, den sich die Gründer der Stiftung gegeben hatten:  die Förderung einer im humanistischen Sinne umfassenden Bildung und Erziehung an unserer Schule, und die zweitens entsprechend repräsentativ ist, um den Gründungsaktivisten, den Gründungsmitgliedern und Zustiftern die gebotene Ehre und Wertschätzung für ihr geleistetes Engagement und ihre finanzielle Beteiligung entgegenzubringen,“ so Weiß.

    Hock: „Wir haben besonderen Wert gelegt auf die uns von Schule und Stiftung eingeräumte künstlerische Freiheit, die es uns erlaubt hat, eine Vielzahl von Ideen gemeinsam zu finden und zu entwickeln. Ausgangspunkt war das Stiftungslogo mit der Hand, die das Geben ebenso symbolisiert wie das Nehmen“. Es sei nicht Aufgabe des Künstlers, das Werk zu interpretieren. Aber gemeinsam sei die Idee favorisiert worden, die Hand zu einer Menschenpyramide zu formen, sie in leuchtender Farbe darzustellen und auf unsere Welt, insbesondere unser Europa zu stellen.

    Hock dankte Sven Knobling, mit dessen handwerklich-künstlerischer Unterstützung und in dessen Werkstatt die Skulptur letztlich geschaffen werden konnte. Im Namen der Celtis-Stiftung bedankte sich deren Stiftungsratsvorsitzender Hans-Dieter Kutter für die gelungene Neugestaltung des Stiftungsauftritts. Er erinnerte nochmals an die Begeisterung, mit der die ganze Schulfamilie bei der Gründung mitgewirkt hatten. Dieses Engagement habe auch in den Folgejahren angehalten und so eine Fülle von Fördermaßnahmen ermöglicht, was angesichts der negativen Zinsentwicklung und den geminderten Erträgen schon erstaunlich sei und eines besonderen Lobs bedürfe. Kutter ging auch auf zwei aktuelle Förderungen der Celtis-Stiftung ein. Zum einen wurde im Juli für die stilechte Ausstattung der „Römertage“ eine Legionärsrüstung beschafft – woraus mittlerweile die Idee für eine komplette „Römer-Kiste“ entstanden ist. Zum anderen wird aktuell das Projektthema „Sonnenuhr“ des P-Seminars Physik unterstützt. Ihre Einweihung ist für das nächste Schulfest geplant.

    Bearbeitet von Helmut Hickel

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