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    Schweinfurt

    Neue Stadtschokolade: fair gehandelt und künstlerisch gestaltet

    Sie alle freuen sich über die neue Stadtschokolade, die jetzt im Kupschmarkt am Wichtermannplatz gekauft werden kann. Von links: Christine Kummer, Brunhild Schwertner, Marion Spielmann, Tilo Keß, Marktleiter Roland Weber, Jürgen Stäblein, Katharina Weber, sowie von der Arbeitsgruppe "Nachhaltigkeit in der regionalen Wirtschaft" Roland und Angela Merz. Foto: Roland Merz

    Nicht nur lecker, sondern auch hübsch anzusehen ist die Stadtschokolade, die die Arbeitsgruppe "Nachhaltigkeit in der regionalen Wirtschaft" der lokalen Agenda 2030 der Stadt Schweinfurt heuer zum Verkauf anbietet. Nach dem großen Erfolg des vergangenen Jahres fiel den Verantwortlichen der Entschluss leicht, wieder eine "gute Schokolade" anzubieten.

    12 460 Tafeln wurden bestellt, einen Teil davon gibt es beim Kupsch-Markt am Wichtermannplatz. Für den Geschmack der Schokolade stehen die Kinder von Plant oft he Planet, die dieses Fair-Trade Produkt entwickelten. Bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest schnitt sie unter 25 Milchschokoladen als Beste ab. Durch den Verkauf werden außerdem faire Bedingungen beim Anbau von Kakaobohnen, beim Transport und der Herstellung der Schokolade gefördert. Für die Schönheit der Verpackung sind fünf Schweinfurter Künstler verantwortlich. Ihre Bilder zieren die Schokoladentafeln.

    20 Cent pro Tafel für Pant-for-the-Planet

    Dazu kommt, dass in diesem Fall das Naschen einem guten Zweck dient. Denn von jeder verkauften Tafel Schokolade gehen 20 Cent an Plant-for-the-Planet. Fünf Tafeln genügen, um auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko einen Baum zu pflanzen. Mindestens 200 Kilogramm CO2 nimmt so ein Baum im Laufe seines Lebens auf. Mit Überlebensraten von 94 Prozent nach einem Jahr erreicht Plant-for-the-Planet hier auch außergewöhnlich hohe Anwachsraten.

    Roland Merz, Sprecher der Arbeitsgruppe, dankte Kupsch-Marktleiter Roland Weber und seiner Tochter Katharina , dass sie sich des Verkaufs der Schokolade annehmen. Sein Dank galt auch den fünf Künstlern Tilo Keß, Christine Kummer, Brunhild Schwertner, Marion Spielmann und Jürgen Stäblein.

    "Schweinfurt ist die erste Stadt, die Schokolade von Künstlern und nicht von Kindern hat gestalten lassen", freute sich Merz.  Es sei schon etwas Besonderes, dass  namhafte Künstler der Stadt die fünf verschiedenen Schokoladenverpackungen gestaltetet haben. Unterstützung leisteten dabei der "KulturPackt für Schweinfurt" und die "Offene Behinderten Arbeit" des Diakonischen Werkes. Als kleinen Dank für ihre Unterstützung erhielten die Künstler je eine Verpackungseinheit Schokolade mit ihren Motiven.

    "Die Idee, auf diesem Weg auch auf das künstlerische Potenzial unserer Stadt hinzuweisen, wurde so gut angenommen, dass bereits 10 000 der 12 460 Tafeln vorbestellt wurden", informierte Merz. Er rechnet damit, dass die limitierte Edition schon in kurzer Zeit vergriffen sein wird. Dann würden durch diese Aktion insgesamt 2492 Bäume gepflanzt werden können, und die Arbeitsgruppe habe wieder einen anerkennenswerten Beitrag zum Klima- und Umweltschutz geleistet.

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