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    Schwanfeld

    Neue Steuerungsanlage im Klärwerk

    Klaus Seubert zeigt die Veränderungen in den Schaltschränken. Neben einer neuen, leiseren Technik hat der Planer unter anderem eine Klimaanlage in das Büro einbauen lassen. Foto: Hans-Peter Hepp

    Die neue Steuerungstechnik an der Kläranlage hat ihren Betrieb aufgenommen. Planer Klaus Seubert (MSRplan, Hofheim) stellte die neue Technik den Gemeinderäten näher vor.

    Er schilderte in klaren Worten, welchen Stand der Verkabelung man vorgefunden hatte und welche Fehlerquellen sich aus der alten und überalteten Technik ergeben hatten. Herzstück der neuen Steuerungstechnik sind die neuen Schaltschränke mit modernster Verkabelung. Die Elektrotechnik, so der Planer vor den Räten, entwickle sich rasant schnell. In einem Jahrzehnt, so klärte Seubert auf, könne auch diese Steuerung total veraltet sein.

    Nach wie vor können die Mitarbeiter händisch in den Betriebsablauf eingreifen. Dazu kommen nun die Möglichkeiten, die Prozesse am Touchscreen des Schaltschrankes zu überwachen und zu steuern und am PC notwendige Änderungen vorzunehmen. Darüber hinaus landen Warn- und Fehlermeldungen außerhalb der Dienstzeiten bei dem jeweils zuständigen Mitarbeiter auf Handy, Tablet oder PC, zum anderen werden die relevanten Daten  an zuständige Behörden direkt weiter geleitet.

    Bürgermeister Richard Köth freute sich über die neue Steuerung, legte aber Wert auf die Tatsache, dass man in den letzten Jahren ständig Veränderungen an der Kläranlage vorgenommen habe – immer mit der Vorgabe, die Technik "up to date" zu erhalten.

    Bei einem kleinen Rundgang zeigte Klaus Seubert auch weitere Schwachstellen im Umfeld der Kläranlage und riet dem Gemeindeparlament, schnell und zukunftsweisend zu handeln. Köth und die Gemeinderäte wiesen die Kritik in Teilen als unbegründet zurück,  sie wollen aber  weiterhin Kläranlage und Wasserrückhaltebecken im Auge behalten.

    Die Firma MSRplan hatte das wirtschaftlichste Angebot für die neue Steuerungstechnik eingereicht. Am Ende, so meinte Klaus Seubert, werde man allerdings über der Kalkulation liegen, da unvorhersehbare Schwierigkeiten und Mehrarbeit aufgetreten seien. Seubert zeigte sich optimistisch, nicht den "Korridor der üblichen zehn Prozent nach oben oder unten" zu verlassen.

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