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    HAUSEN

    Neues Tragkraftspritzenfahrzeug in den Dienst gestellt

    Diakon Frank Menig erteilte dem neuen Feuerwehrauto den Segen. Foto: Roland Frühwacht

    Mit einem Festgottesdienst, Festzug zum Feuerwehrhaus und offizieller Übergabe wurde das neue Feuerwehrauto in den Dienst der Feuerwehr Hausen gestellt. Der Ankauf durch die Gemeinde war notwendig geworden, weil das rund 30 Jahre alte bisherige Fahrzeug nicht mehr einsatzfähig war.

    Bürgermeister Stefan Rottmann nannte das neue Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik „vielseitig einsetzbar“. Der Rathauschef erinnerte an die extremen Wetterereignisse in letzter Zeit, die oft die Hilfe der Wehrleute erforderten. Auch berge die Lage der Gemeinde am Main, an der Bahnlinie, Verkehrsstraßen und in bergiger Landschaft viele Gefahren.

    Rottmann freute sich ankündigen zu können, dass Telekom im letzten Quartal 2018 den Handyempfang im Ort zugesichert hat. Ferner beabsichtige Vodafon die Versorgung in Hausen auszubauen.

    „Die Gesamtkosten für das Fahrzeug betragen 124 000 Euro, wozu die Gemeinde einen staatlichen Zuschuss von rund 42 000 Euro erhielt“, gab Christian Lindner bekannt. Der Feuerwehrkommandant lud die Bevölkerung ein, am Spätnachmittag sich das neue Fahrzeug anzusehen und die Funktion seiner Ausrüstungsgegenstände erklären zu lassen. 5000 Euro gab der Feuerwehrverein für eine zusätzliche Ausstattung, darunter auch für die Funkgeräte im Auto, so der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Friedbert Weck in seiner Ansprache.

    Kreisbrandrat Holger Strunk dankte der Gemeinde für ihre Aufwendungen zum Schutz der Bürger und lobte die Hausener Wehrleute für ihren Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.

    Bei der Segnung des neuen Feuerwehrfahrzeuges, bat Diakon Frank Menig um Gottes Schutz für alle, die mit ihm unterwegs sein werden. In der Gefahr möge es dazu beitragen, die zerstörerische Gewalt des Feuers zu brechen, Unglück und Naturkatastrophen abzuwehren. Zudem möge Gott alle vor Schaden bewahren, jedoch sollten auch alle bereit sein „zu aufrichtiger Zusammenarbeit, zu brüderlicher Hilfeleistung und zum Dienst am Nächsten“, so der Diakon.

    Der Erlös des Festes war für die Anschaffung eines Defibrillators bestimmt, der im Eingangsbereich des Bürgerhauses, ehemaliges Schulhaus, seinen Platz finden wird.

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