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    SENNFELD

    Nur noch am Wochenende Badeverbot für den Sennfelder See

    In diesem Sommer mussten die Sennfelder auf ihren Badesee lange verzichten. Für die kommende Woche ist das Ende der Bomb...

    In den vergangenen Tagen haben die Taucher des Kampfmittelbeseitigungsunternehmens Lutomsky im 32 000 Quadratmeter großen und bis 2,60 Meter tiefen Sennfelder Badesee weitere 15 bis 20 Kilogramm schwere Brandbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die das Kampfmittelräumkommando Tauber aus Nürnberg mittlerweile weggeschafft und vernichtet hat. Mit einer Freigabe des Sees für Badegäste rechnet Sennfelds Bürgermeister Oliver Schulze zu Beginn der neuen Woche. Die bislang dreiwöchige Suchaktion hat mehrere kleine Brandbomben, aber auch einen gewaltigen Blindgänger zu Tage befördert. Die Brandbombe vom Typ LC 250 wog stattliche 125 Kilogramm.

    Bereits im Juni war der Badesee für mehrere Tage gesperrt, weil Badegäste ein Blubbern und Rauch beobachtet hatten. Damals fanden die Taucher zwei knapp 20 Kilogramm schwere Brandbomben. Der Plan, den gesamten See erst im Oktober abzusuchen, wurde aufgegeben, nachdem der See Ende Juli erneut blubberte.

    Wenn nach diesem Wochenende Bilanz gezogen wird, werden die auf die Kampfmittelsuche spezialisierten Berufstaucher knapp 500 Verdachtsstellen untersucht haben. Ihre Arbeit gestaltete sich schwierig und langwierig, da die Taucher auf dem Seegrund nichts sahen und jedes Metallteil mit den Fingern ertasten mussten. Gefunden haben sie Aufpuffteile, Eisenstangen aber auch Nachttöpfe. Bei der Sondierung wurden alle metallischen Teile erfasst. Auch von diesen ist der See ab der nächsten Woche befreit.

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