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    Stettbach

    OGV Stettbach: Höchste Ehrung für Winfried Vogel

    Die Albrecht-Eyring-Stele, die höchste Auszeichnung des Kreisverbandes, übergab Frank Bauer an Winfried Vogel, den Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Stettbach. Im Bild, von links: Pfarrer Hans Martetschläger, Hildegard Vogel, Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl, der zweite Vorsitzende Werner Kirchner, Winfried Vogel und Frank Bauer. Foto: Hans-Peter Hepp

    Mit der Albrecht-Eyring-Stele ehrte Frank Bauer, Kreisvorsitzender der Obst- und Gartenbauvereine, Winfried Vogel in Stettbach. Die Stele ist die höchste Auszeichnung des Kreises. Dieser besondere Preis ist für Menschen gedacht, die sich in herausragender Art und Weise einsetzen. Winfried Bauer zeigte sich überrascht und gerührt.

    Bei der "Geburtstagsfeier" war der Raum beinahe bis zum letzten Platz gefüllt.  Vorsitzender Winfried Vogel freute sich über den guten Besuch zu "115 Jahre Obst- und Gartenbauverein Stettbach" und begrüßte neben den zahlreichen Jubilaren Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl, Pfarrer Hans Marteschläger und Frank Bauer, den Kreisvorsitzenden im Obst- und Gartenbauverband.

    In seiner kurzen Begrüßung betonte Vogel, dass der Abend ein Dankeschön für die vielen treuen Mitglieder sei, die seit 25, 40 und 50 Jahren dem Verein mit Rat und Tat zur Seite stehen. Im letzten Jahr habe man zusammen eine Esskastanie, einen Maronibaum, im Bereich des Kindergartens gepflanzt sowie Kurse, Treffen und Fahrten angeboten. Darüber hinaus hätten die Stettbacher Gartenfreunde die zehn Sitzbänke in der eigenen Gemarkung repariert und saniert.

    Auf die Geschichte des Vereins ging Edeltraud Baumgartl ein. Die Bürgermeisterin des Marktes Werneck bedankte sich bei Winfried Vogel und den Vereinsmitglieder für ihr fleißiges Mitwirken, als Beispiele nannte Baumgartl die Unterstützung der Gärtner für die Theatergruppe und die tatkräftige Hilfe rund um das Erntedankfest.

    Der Verein wurde 1904, das hatte Edeltraud Baumgartl nachgelesen, von Pfarrer Georg Bold gegründet. Das "Gärteln" sei inzwischen wieder "in", bilanzierte die Rathauschefin, und unterstrich den gestiegenen Wert von selbst gepflanztem Obst und Gemüse. Eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sei das Arbeiten im Garten sowieso, das Werkeln an der frischen Luft sei gesund, und die eigene Oase der Ruhe vor der eigenen Haustür sei für viele Gärtner fast "unbezahlbar".

    "Ein Baum bringt Leben", bilanzierte Pfarrer Hans Martetschläger in seinen besinnlichen Worten zum Jubiläum. Martetschläger, der aus Böhmen stammt, fand vor 36 Jahren nach Stettbach und gehört selbst seit mehr als 25 Jahren dem örtlichen Obst- und Gartenbauverein an. Auch ein kleiner Garten, so der Geistliche, sei ein Stück Paradies.

    Frank Bauer, der Kreisvorsitzende im Gartenverband, lobte die Aktivitäten der Stettbacher und gratulierte zum Jubiläum. Er zeigte sich begeistert, dass der Verein "viel mit dem Kindergarten macht."

    Politisches streute Bauer in seine Rede ein. Er thematisierte den Klimawandel, die Diskussion um CO2 und die Inhalte des Bürgerbegehrens "Rettet die Bienen". Beeindruckt zeigte er sich von den Worten des Pfarrers. Pfarrer seien es nämlich gewesen, die in vielen Dörfern Gartenbauvereine ins Leben riefen. Der allererste sei gewesen Albrecht Eyring aus Oberlauringen.

    Folgende Mitglieder wurden für Treue zum Verein ausgezeichnet; 25 Jahre Mitgliedschaft: Josef Burkert, Walter Kraus, Pfarrer Hans Martetschläger, Roland Mayer, Heiko Pfister, Herbert Pfister, Uwe Schäflein, Klaus Schröder, Vorsitzender Winfried Vogel, Hannelore Winkler, Rainer Wißmüller, Remo Wecklein; 40 Jahre: Georg Freund, Karl Schäflein und Robert Schäflein; 50 Jahre: Ludwig Mützel.

    Für ihre Treue zum Obst- und Gartenbauverein Stettbach bedankten sich Bürgermeisterin Edelgard Baumgartl, Vorsitzender Winfried Vogel und der Kreisvorsitzende Frank Bauer bei den langjährigen Mitgliedern. Foto: Hans-Peter Hepp

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