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    FRANKENWINHEIM

    Päusle mit Moisle: Weißer Mann mit Gewehr

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    Dieser Sommer ist nicht nur außergewöhnlich heiß gewesen, er ist auch extrem trocken. Staubtrocken. Die Bäche sind nur noch kleine Rinnsale, viele Tümpel fast ausgetrocknet. Stehendes Wasser in Pfützen auf Feld- oder Waldwegen gibt es schon lange nicht mehr. Überall nur noch Staub. Auch in den privaten Gärten sind die Regentonnen längst leer, weil über die Dachrinnen schon lange kein nennenswertes Wasser mehr kam.

    Bei dieser Witterung haben es heuer auch die Stechmücken schwer. Viele ihrer angestammten Brutstätten, die Regentonnen, Pfützen und Tümpel, sind ausgetrocknet. „Im Moment gibt es so gut wie keine Mücken“, meldet die KABS, die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (ja, auch dies gibt es in Deutschland).

    Diese Aktionsgemeinschaft hat offenbar noch nichts vom Hörnauer Wald gehört. Denn dort gibt es trotz der extremen Trockenheit noch immer genug nasse Löcher. Zusammen mit der warmen Witterung hat dies dafür gesorgt, dass in der Hörnau heuer Millionen, ach was sag' ich, Milliarden Schnaken unterwegs sind.

    Dies hat auch ein Jägersmann leidvoll erfahren müssen, der nachts auf seinem Hochsitz saß und dabei von Heerscharen der kleinen Plagegeister angefallen wurde. Doch der Mann wusste sich zu helfen. Ehe er gänzlich zum Streuselkuchen mutierte, hat er sich bei einem Bienenzüchter jetzt einen kompletten Imkeranzug samt Helm geliehen. Falls Sie also in der Hörnau in der Dämmerung mal auf eine weiß vermummte Gestalt mit Flinte treffen sollten, erschrecken Sie nicht. Wir haben Sie gewarnt . . .

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