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    THEATER

    Picasso gegenüber machtlos

    Brigitte Hobmeier besticht durch ihre Art, „hinter der Appretur des frischen Mädchens die verlockendsten Abgründe aufschimmern zu lassen.“ (Süddeutsche Zeitung). Damit ist sie prädestiniert dafür, Passagen aus Autobiografien, Erinnerungen, Interviews und Briefen von Zeitgenossen, Familie und – selbstverständlich! – von Geliebten Picassos zu einem spannenden Porträt des egozentrischen Genies zu verweben. Foto: Claudius Schulte

    Ein Wiedersehen mit der fantastischen Brigitte Hobmeier gibt es jeweils um 19.30 Uhr am Freitag, 10. Januar, (Schauspielmiete Blau und freier Verkauf) und am Samstag, 11. Januar, (Schauspielmiete Rot und freier Verkauf) beim stimmigen literarisch-musikalischen Abend „Picasso und die Frauen“. Das Textkonzept liegt bei Eva Hofmann, Isabel Lhotzky hat sich um die Musik bemüht, die von ihr am Flügel, Andrea Kim (Violine) und Jan-Frederick Behrend (Marimba, Perkussion) gespielt wird.

    Brigitte Hobmeier war Ensemblemitglied des Münchner Volkstheaters und der Münchner Kammerspiele. Weithin bekannt wurde sie durch ihre Filmrollen. Von 2013 bis 2015 spielte sie die „Buhlschaft“ bei den Salzburger Festspielen. Mit ihrer Art, so die Süddeutsche Zeitung, „hinter der Appretur des frischen Mädchens die verlockendsten Abgründe aufschimmern zu lassen, verdreht sie dem Publikum den Kopf.“

    „Einem Picasso kann man sich auf Dauer nicht verweigern, eine Frau ist Picasso gegenüber machtlos.“ So erklärt Marie-Thérese Walter die Anziehungskraft eines Mannes, der als wohl bedeutendster Künstler und als einer der größten Verführer des 20. Jahrhunderts gilt. Sein legendäres Charisma sicherte ihm die Gunst vieler Frauen – und dieser Liebesreigen war die Grundvoraussetzung seines Werks. Jede neue Lebensgefährtin nutzte er als Quelle der Inspiration und schenkte der Welt dadurch Bilder voller origineller Ideen, Stile und Strukturen.

    Grimme-Preisträgerin Brigitte Hobmeier verwebt Passagen aus Autobiografien, Erinnerungen, Interviews und Briefen von Zeitgenossen, Familie und – selbstverständlich! – von Geliebten Picassos zu einem spannenden Porträt des egozentrischen Genies. Für die passende musikalische Begleitung – mal einfühlsam werbend, mal dominant und brüsk – sorgen Isabel Lhotzky (Klavier, musikalisches Konzept), Rita Rózsa (Violine, Bayerisches Staatsorchester) und Jan-Frederick Behrend (Marimba, Perkussion).

    Vorverkauf ab Samstag, 7. Dezember, Tel. (0 97 21) 51 49 55 oder 5 10 – oder Internet: www.theater-schweinfurt.de

    Bearbeitet von Kirsten Mittelsteiner

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