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    BERGRHEINFELD

    Picknick zur Sternpolka

    Der Einladung zum Volksmusik-Picknick des Bayerischen Rundfunks zum Festplatz „Wad“ in Bergrheinfeld folgten rund 250 Besucher aus ganz Franken. Sie verbrachten dort einen fröhlich-entspannten Nachmittag im Freien zwischen Picknick-Decke und Tanzboden mit fränkischer Musik.

    Diese spielten abwechselnd die „Fränkischen Straßenmusikanten“ und die „Rafelder Brotzeitmusik“. Wer dabei Lust bekam, das Tanzbein zu schwingen, dem konnte geholfen werden. Das war auch ohne Vorkenntnisse möglich, denn Elisabeth und Josef Eusemann, sowie Ulrike Aumüller erklärten die dazu nötigen Schritte. So konnte ein jeder ungezwungen mittanzen.

    Die erste Tanzrunde begann traditionell fränkisch mit der Polonaise. Nach und nach füllte sich die Tanzfläche. Mit gutem Beispiel gingen die „Bercher Plüapaare“ voran, für die das Picknick ein Pflichttermin ist. Auch zweiter Bürgermeister Dieter Wagner schwebte mit Elisabeth Eusemann über den Tanzboden.

    Josef Eusemann, dieses Mal leider gehandicapt, so dass er nicht selbst mittanzen konnte, meisterte seine Aufgabe als Tanzleiter sehr souverän. Er erklärte die Schritte, den Tanz und dessen Ablauf.

    Bei der Polonaise ging es recht entspannt und lustig zu. Später folgten noch andere fränkische Tänze wie beispielsweise die „Sternpolka“. Wer nicht gerade tanzte oder den Tänzern zuschaute, der ließ sich auf der mitgebrachten Picknick-Decke oder an den Biertischgarnituren nieder. Jeder hatte seine Brotzeit, Kuchen und seine Getränke selbst mitgebracht.

    Neben Tänzen aus Franken standen auch Gesellschaftstänze und internationale Tänze auf dem Programm. Die Redaktion BR Heimat-Studio Franken des Bayerischen Rundfunks hatte in Kooperation mit der Gemeinde Bergrheinfeld diesen Nachmittag, der von Werner Aumüller moderiert wurde, organisiert.

    Die Gemeinde hat dabei unkompliziert geholfen und das Gelände, den Spielplatz am langen Graben, zur Verfügung gestellt. Das Tanzpodium wurde von Gemeindemitarbeitern aufgebaut. Die Eigenheimer Vereinigung hatte zudem von ihrem benachbarten Gerätehaus die sanitären Anlagen und andere logistische Dinge bereitgestellt.

    Ziel dieses Typs von Veranstaltung sei es, so Aumüller, Menschen anzusprechen, die sonst nie mit fränkischem Tanz in Kontakt kommen. Das Picknick sei eine unkomplizierte Art, dieses Brauchtum kennen zu lernen und das Tanzen auszuprobieren. Diese Tänze seien leicht mitzumachen„, erklärte Aumüller. Denn es sei Zweck dieser Veranstaltung, die Besucher mitzunehmen und anzuregen, auch ohne Vorkenntnisse spontan mitzumachen.

    „Die fränkischen Tänzer sind wie eine große Familie“, sagte Josef Eusemann zum Schluss. Ausschnitte der Veranstaltung sendet BR Heimat in der Sendung „Fränkisch vor Sieben“ am Montag, 3. September.

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