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    Gochsheim

    Planpaare unterstützen die DKMS

    Die Planpaare und ihre Helfer im eigens errichteten DKMS-Stand. Foto: Sebastian Schwartling

    Das war einmal eine Initiative mit Ansteckungscharakter, die Planältester Jonas Räth und sein Kollege Manuel Kirchbach da hatten. Die Planpaare waren schnell davon überzeugt, dass "mal etwas Soziales zu machen", eine gute Idee sei. Und so entschlossen sie sich den Familiennachmittag am Nachkirchweihsamstag für eine Aktion für die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) zu nutzen. Schnell war auch die Unterstützung der ehemaligen Planpaare und deren Freundeskreis da und so fanden sich zwölf Helfer, die eigenständig die Typisierungen durchführten. Knapp 140 Kirchweihbesucher ließen sich in die Knochenspenderdatei aufnehmen. Am Typisierungsstand gab es noch eine Spendenbox, die 215 Euro einbrachte. Rund 400 Euro gingen ein, weil viele Besucher auf ihre Pfandrückgabe verzichteten. Diese 400 Euro verdoppelten die Planpaare dann noch einmal. Von so viel Engagement ließen sich auch die Gochsheimer Firmen anstecken und gaben ihren Obolus dazu, so dass am Ende 2700 Euro Spendengelder eingenommen waren. Die Gemeinde wird dieses Geld nun auf 3000 Euro aufrunden, versprach Bürgermeisterin Helga Fleischer, die die Idee und Aktion der Planpaare einfach nur "super" fand. Ein Einsatz für die DKMS lag nahe, denn Räth war vor einem Jahr selbst Stammzellenspender und bekommt jetzt regelmäßig Nachricht, dass seine Stammzellen wirklich geholfen haben. "Eine sinnvolle Sache" freut er sich.

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