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    Ballingshausen

    Planung für südliche Ortsumgehung Ballingshausen eingestellt

    Regierung in Würzburg reagiert auf heftige Widerstände aus der Bevölkerung. Das Staatliche Bauamt muss jetzt Alternativen prüfen und neue Pläne vorlegen.
    Bekommt Ballingshausen eine Umgehungsstraße? Die Räte möchten hierzu erst noch mehr Details wissen. Foto: Anette Tiller

    Die Ortsumgehung Ballingshausen lässt auf sich warten. Die Regierung von Unterfranken hat das Planfeststellungsverfahren eingestellt. Das Staatliche Bauamt Schweinfurt wird jetzt die vor allem von den Anwohnern eingebrachten Alternativvorschläge prüfen. Bislang hatte das Bauamt eine südliche Umgehung verfolgt und diese auch geplant, auch weil die Südumgehung sich kostengünstig verwirklichen lasse. Die Planung traf jedoch auf große Widerstände.

    Im zurückliegenden Anhörungsverfahren berücksichtigte die Regierung "von diversen Einwendern gewichtige Gesichtspunkte" gegen die geplante Straßentrasse, die umfangreiche Neuplanungen zur Folge haben.

    Mit einem Kreisverkehr

    Geplant war, die Staatsstraße 2280 etwa 600 Meter südlich der bestehenden Ortsdurchfahrtsgrenze zu verlegen, im Osten an Ballingshausen vorbeizuführen und nördlich des Ortes wieder auf die bestehende Trasse zurückzuführen. Weiter war vorgesehen, die Ortschaft Ballingshausen über einen Ortsanschluss-Süd und einen Kreisverkehr im Osten mit der neuen Staatsstraße zu verbinden. Eine Anbindung der Kreisstraße SW 32 (nach Altenmünster) an die geplante Ortsumgehung sollte ebenfalls über den Kreisverkehr erfolgen.

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