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    Schwebheim

    Qualität und Vielfalt

    Mit einem Tanz zeigten die Hortkinder ihre Begeisterung für die neuen Räume. Foto: Ursula Lux

    Es war eine sportliche Leistung den Um- und Ausbau des Hortes, die energetische Sanierung der Schule und den Neubau der Bücherei unter einen Hut und in einen engen Zeitplan zu bringen. Zur Einweihung der neuen Horträume in Schwebheim blickte Bürgermeister Volker Karb zurück. Dabei hatte er gleich mehrere Gründe zur Freude. Einmal sei man unter den prognostizierten Kosten geblieben und zum anderen seien die Kinder von Anfang an begeistert gewesen über ihre neuen Räumlichkeiten.

    Lob von Weisgerber

    Diese Begeisterung beschrieb auch Anja Weisgerber, die ihr Grußwort diesmal nicht nur als Bundestagsabgeordnete, sondern vor allem als Mutter sprach. "Wir können uns glücklich schätzen, dass unsere Kinder hier so gut betreut werden", lobte sie. Nicht nur die Hausaufgabenbetreuung, sondern auch die vielfältigen Angebote und die menschliche Ebene stimme in diesem Hort. Man könne den Verantwortlichen nur gratulieren, dass sie dieses Projekt so durchgeführt hätten. "Eine gute Kinderbetreuung ist ein wichtiger Faktor für jeden Wirtschaftsstandort", betonte Landrat Florian Töpper. Die Betonung liege aber auf gut, es sei ganz entscheidend, dass eine hochwertige Betreuung angeboten werde. Gerade im ländlichen Raum wisse man diese Qualität zu schätzen.

    Hortleiterin Brigitte Weiß, freute sich besonders, dass der ehemaligen Schwebheimer Pfarrer Stefan Bonawitz gekommen war, die evangelische Kirchengemeinde ist Trägerin der Einrichtung.  "Der Hort war ihr Baby und meins", erklärte sie. Inzwischen sei das Baby ein Schulkind geworden. Zur Einweihung sei das 100. Kind aufgenommen worden und man feiere gleichzeitig das zehnjährige Bestehen. Vorher waren die Schulkinder nachmittags in den beiden Kindergärten untergebracht. Der Gemeinde dankte Weiß dafür, "dass wir alles bekommen, was wir brauchen". Innerhalb von drei Wochen habe man den Hort eingerichtet und ausgestattet, erzählte Weiß und der erste Schüler, der kam, sagte beeindruckt: "Wow, die drei Wochen haben sich gelohnt. " Die Kinder hätten nur noch einen Wunsch, den sie aber nicht erfüllen wird, ein Fernsehzimmer.

    Pfarrer Johannes Jurkat erteilte dem Hort den kirchlichen Segen. Er zitierte Erich Kästner: "Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt ist ein Mensch." Die Vielfalt der Hortangebote präsentierten dann die Kinder, die das Buffet mit selbstgemachten Pralinen und Kuchen bereicherten und den Gästen eine beeindruckende Tanzshow mit Breakdance-Einlage zeigten.

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