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    Oberwerrn

    Römer trotzen beim Fasching in Oberwerrn dem germanischen Wetter

    Beim Faschingsumzug zogen römische Legionen durch Oberwerrn.
    Beim Faschingsumzug zogen römische Legionen durch Oberwerrn. Foto: Uwe Eichler

    Die Faschingsgemeinde Niederwerrn ist dreigeteilt, in Niederwerrn, Oberwerrn und das Drumherum. Am Sonntag vereinte der Karnevalsverein Oberwerrn alle Teile zum römischen Triumphzug von der Sportarena bis zum Oberwerrner Kapitol mit anschließendem Saturnalienfest in der Festscheune.

    Das Motto des Umzugs: "Venimus, vidimus, celebrabamus", wir kamen, wir sahen und wir feierten. Allerdings mussten die wackeren Legionäre des Karnevalsvereins mit dem widrigen germanischen Wetter zu kämpfen. Die nachrückenden Faschingsfreunde aus Kützberg warnten mit ihrem Motivwagen vor dem Unwetter, und kündigten zugleich Wirbelwind Guido (Spahn) an, der Bürgermeister von Poppenhausen werden will.

    Als Haie, Fischli, Riesenquallen und Werntaucher verkleidet marschierte der Kindergarten mit und warben damit für den Schutz der Ozeane. Die Oberwerrner Dorfjugend kam mit der "Arche Noah" angefahren: Die Flut könne kommen, aber bitte erst nach einem tierisch guten Septemberfest vom 4. bis 7. September. Der "Dramatische Verein Niederwerrn" rollte mit seiner Jukebox zurück in die 1980er-Jahre, verstärkt durch die Wernschiffer und deren Elferräte.

    Faschingsumzug in Oberwerrn
    Faschingsumzug in Oberwerrn Foto: Uwe Eichler
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