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    KREIS SCHWEINFURT

    Rückblick 2017: Nichts für die Ewigkeit

    300 Jahre ist die Matthäuskirche in Zell alt. Im September feierten die Gläubigen dies in einem Festgottesdienst. Foto: Ursula Lux

    Ein neues Pfarrzentrum besitzen die Wernecker Katholiken seit Oktober. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit ist das 3,2 Millionen Euro teure Gebäude eröffnet worden. Die Räume für die Verwaltung und Gemeinde, die Pfarrerwohnung und Sakristei sind an die Kirche Mariä Himmelfahrt angebaut worden, die seit 50 Jahren besteht. Ursprünglich hatte es Pläne für eine „Inhouse-Lösung“ gegeben: Es sollte der Verwaltungstrakt in die Kirche eingebaut werden, die inzwischen ohnehin mit 600 Plätzen zu groß dimensioniert ist.

    Streit um Kirchenneubau

    Eine illustre Geschichte hat die evangelische Kirche in Schwebheim hinter sich: Der Neubau ist vor 60 Jahren bezogen worden. Aber schon fast 500 Jahre vorher gab es bereits ein Gotteshaus in der Gemeinde. Schon im 19. Jahrhundert existierten Pläne für einen Neubau.

    Der damalige Regierungsbaumeister Olaf Andreas Gulbransson entwarf in den 1950-er Jahren – zum Missfallen des damaligen Pfarrers, der eigene Vorstellungen hatte – den Neubau, der auch heute noch seinen Namen trägt. Am Ostersonntag 1957 wird dort der erste Gottesdienst gefeiert.

    Jubiläum in Zell

    Viel älter ist die Matthäuskirche in Zell: Das Bauwerk beherbergt schon seit 300 Jahren die evangelischen Gläubigen des Orts. Doch die alte Dame ist etwas remponiert, wie es bei den Jubiläumsfeierlichkeiten im September hieß. Risse im Mauerwerk bedrohen die Kirche. Für eine Sanierung fehlt noch das Geld.

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