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    Schonungen

    Runder Tisch zur Jugendarbeit sollte zum Mitmachen animieren

    Bevor es richtig los ging mit dem Runden Tisch zur Jugendarbeit mussten im Sitzungssaal des Schonunger Rathauses erst nochmal Tische und Stühle herbeigeschleppt werden, heißt es in einer Pressemitteilung . Denn viele Akteure aus den Vereinen, Verbänden und Kirchen waren der Einladung von Bürgermeister Stefan Rottmann gefolgt. Vertreter der Institutionen Schule, Pflegeheim, Tagespflege und Mittagsbetreuung waren genauso mit von der Partie wie Bademeister und Bibliotheksleitung.

    In seiner Begrüßung stellte Rottmann die Bedeutung der Jugendarbeit heraus. Ohne den Nachwuchs würden Vereine, Schulen, Kindergärten und Einrichtungen nicht mehr funktionieren.

    Ein bunter Strauß an Themenschwerpunkten wurde im Laufe des Abends zusammengetragen. Da ging es beispielsweise um die Offene Jugendarbeit und das Angebot an Jugendräumen, aber auch das Thema Förderung und Anerkennung verbandlicher Jugendarbeit spielte eine große Rolle. Diskutiert wurde auch, wie die Mitwirkung, Kommunikation und Beteiligung, zum Beispiel durch ein Jugendparlament, intensiviert werden könnte.

    Im Zusammenhang mit der Jugendarbeit wurden Überlegungen angestellt zu bereits bestehenden Angeboten der Gemeinde. Die Rede war vom Ferienspaß oder von speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnittenen Freizeitangeboten in Bücherei und Schwimmbad. Und schließlich bilden auch Spielplätze, Spielflächen, Sportplätze wichtige Anlaufpunkte für die jüngere Generation. Im weitesten Sinne sind aber auch die Infrastruktur und die Gemeindeentwicklung wichtige Kriterien: Da geht es um Breitband, Busverbindungen, Mobilfunk und Nahversorgung.

    Der Runde Tisch zur Jugendarbeit sollte vor allem zum Mitmachen animieren. Und so wurden Wünsche, Anregungen und Vorschläge zu den Themenbereichen an die Pinnwände geheftet, sortiert und entsprechend der Wichtigkeit und Bedeutung priorisiert.

    Bettina Stampf von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises moderierte durch den Abend und konnte am Ende wichtige Ergebnisse festhalten: Vor allem ging es um möglichst verbindliche Absprachen und Zeiträume.

    Ganz oben auf der Prioritätenliste stand die Etablierung eines Jugendgremiums im Gemeinderat. Auf Platz zwei landeten die Offene Jugendarbeit und die Realisierung von Jugendtreffpunkten.

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    Bearbeitet von Wolfgang Hüßner

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