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    Schweinfurt

    Rutschgefahr auf der Maxbrücke: Stadt lässt nachbessern

    Im Sommer war Stadträtin Ulrike Schneider auf der Maxbrücke ausgerutscht, hatte sich das Handgelenk gebrochen. Was im TÜV-Gutachten steht und was die Stadt unternimmt.
    Achtung, rutschig: Auf einem Teilstück der Maxbrücke stadtauswärts auf der rechten Seite ist der Belag zu rutschig, wie ein Gutachten nachwies. Die Stadt stellte ein Warnschild auf und wird über die Baufirma nachbessern lassen. Foto: Oliver Schikora

    Im Sommer stürzte Stadträtin Ulrike Schneider am Ende der Maxbrücke stadtauswärts und brach sich das linke Handgelenk. Sie musste wochenlang einen Gips tragen, ist nach wie vor wegen der Nachwirkungen in Behandlung. Sie war auf einem kurzen Stück auf der Brücke ausgerutscht, das erst ausgebessert worden war.

    In den vergangenen Wochen stellte sich heraus, dass das Problem auch andere Bürger betrifft, sie sei mehrfach angesprochen oder angeschrieben worden, so Schneider. Im Rahmen eines Rechtsstreits mit der Stadt wurde kürzlich ein vom Gericht bestelltes Gutachten des TÜV Rheinland fertig, das zu einem eindeutigen Ergebnis kommt: Die besagte Fläche ist schlicht zu glatt. Die Rutschwiderstandswerte sind nicht ausreichend. Offenbar handelt es sich nicht um Verschleiß, sondern eine mangelhaft hergestellte Oberfläche.

    Auf Nachfrage bestätigt die Stadtverwaltung den Eingang des Gutachtens, Schneider hatte zwei Mal in Sitzungen nachgefragt und Handlungsbedarf angemahnt, da im Spätherbst mit viel Regen das Problem sich natürlich verstärke. Ordnungsreferent Jan von Lackum erklärt, er hege keine Zweifel an der Richtigkeit des Gutachtens und hat bereits Maßnahmen veranlasst, dass die Bürger, die die Maxbrücke zu Fuß überqueren, gewarnt werden. An der fraglichen Stelle ist deutlich sichtbar ein Schild "Rutschgefahr" aufgehängt.

    Von Lackum betont, nur das Teilstück sei rutschig, mitnichten die Gehwege der gesamten Brücke, die könne man nach wie vor problemlos als Radfahrer oder Fußgänger nutzen. Gleichwohl sei es natürlich "ärgerlich, weil es gefährlich ist." Die Stadt werde mit der Baufirma schnell Kontakt aufnehmen und dafür sorgen, dass die Stelle ordnungsgemäß hergerichtet wird, so dass keine Rutschgefahr mehr besteht.

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